Costa Rica Species
Cochlearius cochlearius
AnimaliaIUCN LCIn Bearbeitung Kürzliche Sichtung

Cochlearius cochlearius

Kahnschnabel

(Linnaeus, 1766)

Texte Mehrsprachig
Ein nachtaktiver Reiher mit einem riesigen, kahnförmigen Schnabel, extrem großen Augen für die Nachtsicht und einer auffälligen schwarzen Federhaube.

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Julia Trouin

Taxonomie

StamChordata
KlasseAves
OrdnungPelecaniformes
FamilieArdeidae
GattungCochlearius
Taxonomische Autorität(Linnaeus, 1766)

Ökologie & Status

Herkunft

Heimisch

Trend

Abnehmend

Fortpflanzung

Regenzeit

Rolle

Fleischfresser

Sichtungen

Ja

Lebensraum Mehrsprachig

Bewohnt dichte Mangrovenwälder und dicht bewachsene Süßwassersümpfe. Meidet offenes Wasser bei Tageslicht.

Verhalten Mehrsprachig

Nachtaktiv. Ruht tagsüber in stillen Gruppen im Geäst der Mangroven. Jagt nachts einzelgängerisch und scheut das helle Mondlicht.

Soziale Aktivität Mehrsprachig

Tagsüber und zum Brüten gesellig (Kolonien), nachts bei der Nahrungsbeschaffung jedoch strikt einzelgängerisch.

Ernährungsgilde Mehrsprachig

Fleischfresser / Fischfresser.

Details zur Nahrungskette Mehrsprachig

Frisst Garnelen, Krebse, Insekten und Fische. Eier und Jungvögel werden oft von Waschbären, Affen und Schlangen gefressen.

Fortpflanzungsverhalten Mehrsprachig

Monogam. Brütet in lockeren Kolonien. Baut ein unordentliches Zweignest über dem Wasser. 2-4 Eier, beide Elternteile brüten.

Körpermaße

Länge (cm)

45.0 - 54.0 cm

Gewicht (g)

500 g - 1.00 kg

Nachkommen2 - 4
GeschlechtsdimorphismusJa

Lebenserwartung

Geschlechtsreife

24 - 36 Monate

Tragzeit

25 - 28

Lebenserwartung Geschätzt
Männchen10 - 15 Jahre
Weibchen10 - 15 Jahre

Geschlechtsdimorphismus

Männchen Mehrsprachig

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Weibchen Mehrsprachig

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Anpassungen Mehrsprachig

Der kahnförmige Schnabel wird wie ein Kescher genutzt, um im Dunkeln durch Schlamm und seichtes Wasser nach Beute zu tasten.
Besonders große Augen, die hervorragendes Sehen in der nächtlichen Dunkelheit der Mangroven ermöglichen.

Bedrohungen Mehrsprachig

Zerstörung der Mangrovenwälder durch Küstenentwicklung und Aquakultur.
Wasserverschmutzung (Pestizide) vergiftet ihre Nahrungsquellen (Krebstiere, Amphibien).

Fakten Mehrsprachig

Sein Ruf klingt nicht wie ein Reiher, sondern besteht aus lautem Schnabelklappern und gutturalen, froschartigen Lauten.
Aufgrund des Schnabels hielt man ihn lange für einen Verwandten der Pelikane, bis genetische Tests zeigten, dass er ein echter Reiher ist.