Costa Rica Species
Eupherusa eximia
AnimaliaHöchster Rang in der Taxonomie. Fasst alles Leben in Domänen zusammen: Animalia, Plantae, Fungi usw.IUCN LCInternationale Union für die Erhaltung der Natur — weltweite Autorität zum Aussterberisiko von Arten. — Nicht gefährdet — weit verbreitet und häufig; kein unmittelbares Aussterberisiko.In BearbeitungAktueller Stand dieses Eintrags im redaktionellen Überprüfungsablauf. Kürzliche Sichtung

Eupherusa eximia

Streifenschwanzkolibri

(De Lattre & Bourcier, 1846)

Texte Mehrsprachig
Ein smaragdgrüner Kolibri mittlerer Größe. Sehr markant sind die rostbraunen Flügelflecken, die im Flug aufleuchten, und der schwarz-weiß gestreifte Schwanz. Das Weibchen ist unterseits hellgrau.

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Julia Trouin

TaxonomieBiologische Klassifikation, die diese Art im Lebensbaum von Reich bis Gattung einordnet.

StamRang unter dem Reich. Fasst Organismen mit gleichem Grundbauplan zusammen (z.B. Chordata = Wirbeltiere und einige Wirbellose).Chordata
KlasseRang unter dem Stamm. Unterteilung nach strukturellen Merkmalen (z.B. Mammalia, Aves, Reptilia, Insecta).Aves
OrdnungRang unter der Klasse. Fasst verwandte Familien mit gemeinsamer Abstammung zusammen (z.B. Carnivora, Primates).Apodiformes
FamilieRang unter der Ordnung. Fasst eng verwandte Gattungen zusammen (z.B. Felidae = Katzen, Canidae = Hunde).Trochilidae
GattungRang direkt über der Art. Das erste Wort des zweiteiligen wissenschaftlichen Namens.Eupherusa
Taxonomische AutoritätWissenschaftler, der diese Art zuerst formal beschrieben und veröffentlicht hat, gefolgt vom Erscheinungsjahr.(De Lattre & Bourcier, 1846)
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Ökologie & StatusWie diese Art lebt: Habitat, Ernährung, Verhalten, Populationsstatus und Rolle in ihrem Ökosystem.

HerkunftOb die Art einheimisch (hier entstanden), endemisch (nur hier vorkommend) oder durch menschliche Aktivität eingeführt wurde.

Heimisch

TrendRichtung der Veränderung der Populationsgröße: zunehmend, stabil, abnehmend oder unbekannt.

Stabil

FortpflanzungJahreszeit, in der sich diese Art typischerweise fortpflanzt oder blüht.

Trockenzeit

RollePosition in der Nahrungskette: Produzent, Herbivore, Karnivore, Omnivore, Zersetzer oder Parasit.

Pflanzenfresser

SichtungenOb diese Art in den letzten Jahren in Costa Rica in freier Wildbahn beobachtet wurde.

Ja

LebensraumÜberblick über die spezifischen Ökosysteme und Umgebungen, in denen diese Art in Costa Rica vorkommt. Mehrsprachig

Eine typische Art mittlerer Höhenlagen. Lebt in Nebelwäldern, an feuchten Waldrändern und in dichtem Sekundärwuchs zwischen 300 und 1500 Metern.

VerhaltenMuster der täglichen Aktivität, Bewegung, Territorialnutzung, Nahrungssuche und saisonale Verhaltensänderungen. Mehrsprachig

Sehr aktiv und mäßig bis stark territorial. Verteidigt nektarreiche Blütenstände aggressiv. Spreizt bei Erregung den Schwanz, um das schwarz-weiße Streifenmuster zu zeigen.

Soziale AktivitätSozialstruktur: ob die Art einzelgängerisch, paarweise oder in Kolonien lebt; Hierarchie und Kommunikation. Mehrsprachig

Meist einzelgängerisch und aggressiv bei der Verteidigung von Nahrungsquellen. Paarbeziehungen bestehen nur für die kurze Zeit der Begattung.

ErnährungsgildeWas die Art frisst, wie sie auf Nahrungssuche geht oder jagt, und ihre Rolle als Konsument im Nahrungsnetz. Mehrsprachig

Nektarfresser / Revierverteidiger.

Details zur NahrungsketteSpezifische Interaktionen in lokalen Nahrungsnetzen: Beutetiere, Prädatoren, Konkurrenten. Mehrsprachig

Nektar- und Insektenfresser. Besucht röhrenförmige Blüten, Epiphyten und Bromelien. Jagt im Flug kleine Insekten. Wird gelegentlich von kleinen Eulen und baumbewohnenden Schlangen erbeutet.

FortpflanzungsverhaltenPaarungsstrategien, Balzverhalten, Nist- oder Laichverhalten und elterliche Fürsorge. Mehrsprachig

Das Weibchen zieht die Brut allein auf. Es baut ein winziges Schalennest aus Moos und Spinnweben. Bebrütet 2 weiße Eier für ca. 15 Tage und füttert die Nestlinge mit hochgewürgtem Nektar.

Körpermaße

Länge (cm)

9.0 - 10.0 cm

Gewicht (g)

4 g - 4.5 g

NachkommenTypische Anzahl von Jungtieren (Lebendgeburten, Eier oder Samen) pro Fortpflanzungsereignis oder Brutsaison.2 - 2
GeschlechtsdimorphismusBeobachtbare körperliche Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen der gleichen Art (Größe, Färbung, Merkmale).Ja

Lebenserwartung

GeschlechtsreifeAlter, in dem das Individuum zum ersten Mal fortpflanzungsfähig wird.

10 - 12 Monate

TragzeitDauer von der Befruchtung bis zur Geburt (Säugetiere) oder zum Schlüpfen (eierlegende Arten).

15 - 16

Lebenserwartung GeschätztErwartete Lebensdauer von der Geburt bis zum natürlichen Tod unter Wildbedingungen.
Männchen3 - 5 Jahre
Weibchen3 - 5 Jahre

GeschlechtsdimorphismusPhysische Unterschiede in Größe, Färbung oder Morphologie zwischen Männchen und Weibchen.

Männchen Mehrsprachig

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Weibchen Mehrsprachig

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AnpassungenErbliche Merkmale, die das Überleben und die Fortpflanzung der Art in ihrer Umgebung verbessern. Mehrsprachig

Flugsignale: Die rostbraunen Flügelflecken dienen im dämmrigen Nebelwald als auffällige visuelle Signale bei der Revierverteidigung und Balz.
Stabilisierender Schwanz: Sein breiter, gestufter Schwanz bietet enorme Stabilität beim Schwirrflug vor Blüten, selbst bei starken Bergwinden.

BedrohungenDokumentierte Druckfaktoren, die die Population verringern: Habitatverlust, Jagd, Krankheiten, Klimawandel, invasive Arten. Mehrsprachig

Klimawandel: Die globale Erwärmung drängt die Nebelwälder in immer höhere Lagen, was den verfügbaren Lebensraum der Art schrumpfen lässt.
Lebensraumverlust durch die Abholzung von Berghängen für Kaffeeplantagen und Viehweiden zerschneidet biologische Korridore.

FaktenÜberraschende oder bemerkenswerte Fakten, die das Einzigartige oder ökologisch Bedeutsame dieser Art hervorheben. Mehrsprachig

Nebelbader: Sie baden oft, indem sie sich im Flug an großen, vom Morgentau oder Nebel nassen Blättern reiben.
Taxonomische Verwirrung: Wegen höhenbedingter Schwankungen in der Ausprägung der rostroten Flügelflecken wurde er früher oft fälschlicherweise in mehrere Arten unterteilt.