Costa Rica Species
Eupherusa eximia
AnimaliaIUCN LCIn Bearbeitung Kürzliche Sichtung

Eupherusa eximia

Streifenschwanzkolibri

(De Lattre & Bourcier, 1846)

Texte Mehrsprachig
Ein smaragdgrüner Kolibri mittlerer Größe. Sehr markant sind die rostbraunen Flügelflecken, die im Flug aufleuchten, und der schwarz-weiß gestreifte Schwanz. Das Weibchen ist unterseits hellgrau.

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Julia Trouin

Taxonomie

StamChordata
KlasseAves
OrdnungApodiformes
FamilieTrochilidae
GattungEupherusa
Taxonomische Autorität(De Lattre & Bourcier, 1846)

Ökologie & Status

Herkunft

Heimisch

Trend

Stabil

Fortpflanzung

Trockenzeit

Rolle

Pflanzenfresser

Sichtungen

Ja

Lebensraum Mehrsprachig

Eine typische Art mittlerer Höhenlagen. Lebt in Nebelwäldern, an feuchten Waldrändern und in dichtem Sekundärwuchs zwischen 300 und 1500 Metern.

Verhalten Mehrsprachig

Sehr aktiv und mäßig bis stark territorial. Verteidigt nektarreiche Blütenstände aggressiv. Spreizt bei Erregung den Schwanz, um das schwarz-weiße Streifenmuster zu zeigen.

Soziale Aktivität Mehrsprachig

Meist einzelgängerisch und aggressiv bei der Verteidigung von Nahrungsquellen. Paarbeziehungen bestehen nur für die kurze Zeit der Begattung.

Ernährungsgilde Mehrsprachig

Nektarfresser / Revierverteidiger.

Details zur Nahrungskette Mehrsprachig

Nektar- und Insektenfresser. Besucht röhrenförmige Blüten, Epiphyten und Bromelien. Jagt im Flug kleine Insekten. Wird gelegentlich von kleinen Eulen und baumbewohnenden Schlangen erbeutet.

Fortpflanzungsverhalten Mehrsprachig

Das Weibchen zieht die Brut allein auf. Es baut ein winziges Schalennest aus Moos und Spinnweben. Bebrütet 2 weiße Eier für ca. 15 Tage und füttert die Nestlinge mit hochgewürgtem Nektar.

Körpermaße

Länge (cm)

9.0 - 10.0 cm

Gewicht (g)

4 g - 4.5 g

Nachkommen2 - 2
GeschlechtsdimorphismusJa

Lebenserwartung

Geschlechtsreife

10 - 12 Monate

Tragzeit

15 - 16

Lebenserwartung Geschätzt
Männchen3 - 5 Jahre
Weibchen3 - 5 Jahre

Geschlechtsdimorphismus

Männchen Mehrsprachig

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Weibchen Mehrsprachig

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Anpassungen Mehrsprachig

Flugsignale: Die rostbraunen Flügelflecken dienen im dämmrigen Nebelwald als auffällige visuelle Signale bei der Revierverteidigung und Balz.
Stabilisierender Schwanz: Sein breiter, gestufter Schwanz bietet enorme Stabilität beim Schwirrflug vor Blüten, selbst bei starken Bergwinden.

Bedrohungen Mehrsprachig

Klimawandel: Die globale Erwärmung drängt die Nebelwälder in immer höhere Lagen, was den verfügbaren Lebensraum der Art schrumpfen lässt.
Lebensraumverlust durch die Abholzung von Berghängen für Kaffeeplantagen und Viehweiden zerschneidet biologische Korridore.

Fakten Mehrsprachig

Nebelbader: Sie baden oft, indem sie sich im Flug an großen, vom Morgentau oder Nebel nassen Blättern reiben.
Taxonomische Verwirrung: Wegen höhenbedingter Schwankungen in der Ausprägung der rostroten Flügelflecken wurde er früher oft fälschlicherweise in mehrere Arten unterteilt.