Costa Rica Species
Lycoperdon pyriforme
FungiHöchster Rang in der Taxonomie. Fasst alles Leben in Domänen zusammen: Animalia, Plantae, Fungi usw.IUCN NEInternationale Union für die Erhaltung der Natur — weltweite Autorität zum Aussterberisiko von Arten. — Nicht bewertet — noch nicht nach den Kriterien der Roten Liste der IUCN bewertet.In BearbeitungAktueller Stand dieses Eintrags im redaktionellen Überprüfungsablauf. Kürzliche Sichtung

Lycoperdon pyriforme

Birnenbovist

Schaeff., 1774

Texte Mehrsprachig
Ein kleiner, birnenförmiger oder umgekehrt birnenförmiger Pilz, der oft in dichten, gedrängten Büscheln wächst. Die Außenfläche reicht von hellbraun bis gelbbraun und ist in der Jugend mit winzigen, feinen Körnchen bedeckt, die im Alter glatter werden. An der Spitze entwickelt sich eine kleine, deutliche Öffnung zur Sporenfreisetzung.

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Julia Trouin

TaxonomieBiologische Klassifikation, die diese Art im Lebensbaum von Reich bis Gattung einordnet.

StamRang unter dem Reich. Fasst Organismen mit gleichem Grundbauplan zusammen (z.B. Chordata = Wirbeltiere und einige Wirbellose).Basidiomycota
KlasseRang unter dem Stamm. Unterteilung nach strukturellen Merkmalen (z.B. Mammalia, Aves, Reptilia, Insecta).Agaricomycetes
OrdnungRang unter der Klasse. Fasst verwandte Familien mit gemeinsamer Abstammung zusammen (z.B. Carnivora, Primates).Agaricales
FamilieRang unter der Ordnung. Fasst eng verwandte Gattungen zusammen (z.B. Felidae = Katzen, Canidae = Hunde).Agaricaceae
GattungRang direkt über der Art. Das erste Wort des zweiteiligen wissenschaftlichen Namens.Lycoperdon
Taxonomische AutoritätWissenschaftler, der diese Art zuerst formal beschrieben und veröffentlicht hat, gefolgt vom Erscheinungsjahr.Schaeff., 1774
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Ökologie & StatusWie diese Art lebt: Habitat, Ernährung, Verhalten, Populationsstatus und Rolle in ihrem Ökosystem.

HerkunftOb die Art einheimisch (hier entstanden), endemisch (nur hier vorkommend) oder durch menschliche Aktivität eingeführt wurde.

Heimisch

TrendRichtung der Veränderung der Populationsgröße: zunehmend, stabil, abnehmend oder unbekannt.

Stabil

RollePosition in der Nahrungskette: Produzent, Herbivore, Karnivore, Omnivore, Zersetzer oder Parasit.

Zersetzer

GenießbarkeitOb dieser Pilz essbar, giftig, halluzinogen oder von unbekannter Sicherheit ist. Niemals nur auf Grundlage dieser Daten verzehren.

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HutformForm des Pilzhutes (Pileus): konvex, flach, genabelt, trichterförmig, glockenförmig usw.

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HymenophorSportragende Fläche des Pilzes: Lamellen, Poren, Zähne, Leisten, glatt oder runzelig.

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FruchtzeitJahreszeit, in der sich diese Art typischerweise fortpflanzt oder blüht.

Ganzjährig

SichtungenOb diese Art in den letzten Jahren in Costa Rica in freier Wildbahn beobachtet wurde.

Ja

LebensraumÜberblick über die spezifischen Ökosysteme und Umgebungen, in denen diese Art in Costa Rica vorkommt. Mehrsprachig

Im gesamten Nordhemisphäre weit verbreitet. Im Gegensatz zu den meisten anderen Bovisten, die auf dem Boden wachsen, lebt diese Art streng saprobisch auf Totholz und gedeiht auf verrottenden Baumstämmen, Baumstümpfen und vergrabenem Holz von Laub- und Nadelbäumen.

SubstratDas organische Material oder der Wirtsorganismus, den dieser Pilz besiedelt und abbaut. Mehrsprachig

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VerhaltenMuster der täglichen Aktivität, Bewegung, Territorialnutzung, Nahrungssuche und saisonale Verhaltensänderungen. Mehrsprachig

Wächst als ausgedehntes Netzwerk aus holzzersetzendem saprobischen Myzel in verrottendem Holz. Wenn die herbstliche Feuchtigkeit einsetzt, bilden sich zeitgleich Hunderte kleiner, birnenförmiger Fruchtkörper auf der Außenseite von Stämmen, die sich innerhalb weniger Wochen in trockene Sporenschleudern verwandeln.

Körpermaße

Länge (cm)

1.5 - 4.5 cm

Hymenium-StrukturenMakrofotografien der sporenerzeugenden Flächen zur Pilzbestimmung.

Keine Bilder der Hymeniumoberfläche verfügbar.

AnpassungenErbliche Merkmale, die das Überleben und die Fortpflanzung der Art in ihrer Umgebung verbessern. Mehrsprachig

Besitzt spezialisierte weiße, wurzelartige Myzelstränge (Rhizomorphen) an der Basis des Fruchtkörpers, die weit in das Holz hineinreichen, um Wasser und Nährstoffe effizient zu transportieren.
Die elastische, balgähnliche Konstruktion der Außenwand bewirkt, dass auftreffende Regentropfen Wolken reifer Sporen durch die Scheitelöffnung in die lokalen Luftströmungen ausstoßen.

BedrohungenDokumentierte Druckfaktoren, die die Population verringern: Habitatverlust, Jagd, Krankheiten, Klimawandel, invasive Arten. Mehrsprachig

Forstwirtschaftliche Maßnahmen, bei denen Totholz, Stämme und Stümpfe großflächig entfernt werden, entziehen diesem Pilz das lebenswichtige Holzsubstrat, das er zur Ernährung und Fruchtbildung benötigt.
Langanhaltende Dürreperioden und geringe Luftfeuchtigkeit verringern die Abbaurate des Holzes und trocknen das Myzel aus, was die Vermehrungszyklen verlangsamt oder verhindert.

FaktenÜberraschende oder bemerkenswerte Fakten, die das Einzigartige oder ökologisch Bedeutsame dieser Art hervorheben. Mehrsprachig

Er ist einer der wenigen Bovisten, die auf Holz statt auf dem Boden wachsen. Ein dichtes Büschel kleiner Bovisten auf einem moosigen Baumstamm ist ein sicheres Merkmal zur Bestimmung dieser Art.
Der wissenschaftliche Name 'pyriforme' bedeutet im Lateinischen buchstäblich 'birnenförmig' und bezieht sich direkt auf die charakteristische Anatomie seiner kleinen Fruchtkörper.