Costa Rica Species
Clavaria zollingeri
FungiHöchster Rang in der Taxonomie. Fasst alles Leben in Domänen zusammen: Animalia, Plantae, Fungi usw.IUCN NTInternationale Union für die Erhaltung der Natur — weltweite Autorität zum Aussterberisiko von Arten. — Vorwarnliste — kurz vor der Einstufung als Gefährdet. Erfordert kontinuierliche Überwachung.In BearbeitungAktueller Stand dieses Eintrags im redaktionellen Überprüfungsablauf. Kürzliche Sichtung

Clavaria zollingeri

Amethystfarbene Koralle

Lév., 1846

Texte Mehrsprachig
Ein auffallender, amethyst- bis violettfarbener Korallenpilz, der brüchige, verzweigte Strukturen bildet. Die Fruchtkörper stehen einzeln oder in Gruppen, mit röhrenförmigen, glatten und hohlen Ästen, die sich dichotom aufteilen. Das Fleisch ist dünn, sehr zerbrechlich und besitzt keinen ausgeprägten Geruch.

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TaxonomieBiologische Klassifikation, die diese Art im Lebensbaum von Reich bis Gattung einordnet.

StamRang unter dem Reich. Fasst Organismen mit gleichem Grundbauplan zusammen (z.B. Chordata = Wirbeltiere und einige Wirbellose).Basidiomycota
KlasseRang unter dem Stamm. Unterteilung nach strukturellen Merkmalen (z.B. Mammalia, Aves, Reptilia, Insecta).Agaricomycetes
OrdnungRang unter der Klasse. Fasst verwandte Familien mit gemeinsamer Abstammung zusammen (z.B. Carnivora, Primates).Agaricales
FamilieRang unter der Ordnung. Fasst eng verwandte Gattungen zusammen (z.B. Felidae = Katzen, Canidae = Hunde).Clavariaceae
GattungRang direkt über der Art. Das erste Wort des zweiteiligen wissenschaftlichen Namens.Clavaria
Taxonomische AutoritätWissenschaftler, der diese Art zuerst formal beschrieben und veröffentlicht hat, gefolgt vom Erscheinungsjahr.Lév., 1846
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Ökologie & StatusWie diese Art lebt: Habitat, Ernährung, Verhalten, Populationsstatus und Rolle in ihrem Ökosystem.

HerkunftOb die Art einheimisch (hier entstanden), endemisch (nur hier vorkommend) oder durch menschliche Aktivität eingeführt wurde.

Heimisch

TrendRichtung der Veränderung der Populationsgröße: zunehmend, stabil, abnehmend oder unbekannt.

Abnehmend

RollePosition in der Nahrungskette: Produzent, Herbivore, Karnivore, Omnivore, Zersetzer oder Parasit.

Zersetzer

GenießbarkeitOb dieser Pilz essbar, giftig, halluzinogen oder von unbekannter Sicherheit ist. Niemals nur auf Grundlage dieser Daten verzehren.

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HutformForm des Pilzhutes (Pileus): konvex, flach, genabelt, trichterförmig, glockenförmig usw.

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HymenophorSportragende Fläche des Pilzes: Lamellen, Poren, Zähne, Leisten, glatt oder runzelig.

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FruchtzeitJahreszeit, in der sich diese Art typischerweise fortpflanzt oder blüht.

Ganzjährig

SichtungenOb diese Art in den letzten Jahren in Costa Rica in freier Wildbahn beobachtet wurde.

Ja

LebensraumÜberblick über die spezifischen Ökosysteme und Umgebungen, in denen diese Art in Costa Rica vorkommt. Mehrsprachig

Wächst terrestrisch auf dem Boden, oft tief eingebettet in Moos oder Laubstreu in Laub- und Nadelwaldökosystemen. Er ist hauptsächlich in ungestörten Urwäldern zu finden und bevorzugt feuchte Böden in der Nähe von Laubbäumen wie Eichen oder Nadelbäumen wie Kiefern.

SubstratDas organische Material oder der Wirtsorganismus, den dieser Pilz besiedelt und abbaut. Mehrsprachig

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VerhaltenMuster der täglichen Aktivität, Bewegung, Territorialnutzung, Nahrungssuche und saisonale Verhaltensänderungen. Mehrsprachig

Als empfindlicher humicoler Saprobiont baut er langsam organische Stoffe in den oberen Bodenschichten ab. Die Fruchtkörperbildung erfolgt bei hoher Feuchtigkeit vom Spätsommer bis zum Spätherbst für einen kurzen Zeitraum zur Sporenverbreitung.

Körpermaße

Länge (cm)

2.0 - 10.0 cm

Hymenium-StrukturenMakrofotografien der sporenerzeugenden Flächen zur Pilzbestimmung.

Keine Bilder der Hymeniumoberfläche verfügbar.

AnpassungenErbliche Merkmale, die das Überleben und die Fortpflanzung der Art in ihrer Umgebung verbessern. Mehrsprachig

Das intensive violette Pigment, das durch einzigartige chemische Verbindungen des Pilzes verursacht wird, bietet biochemischen Zellschutz gegen Lipidperoxidation und direkte Sonneneinstrahlung.
Die zerbrechliche, stark verzweigte vertikale Geometrie optimiert die verfügbare Oberfläche für die Entwicklung des Hymeniums, wodurch die Sporenfreisetzung maximiert wird, ohne übermäßige strukturelle Biomasse zu erfordern.

BedrohungenDokumentierte Druckfaktoren, die die Population verringern: Habitatverlust, Jagd, Krankheiten, Klimawandel, invasive Arten. Mehrsprachig

Hohe Empfindlichkeit gegenüber Stickstoffeinträgen und chemischen landwirtschaftlichen Abflüssen, welche die Bodenchemie stören und die empfindlichen Waldökosysteme dieser Indikatorart gefährden.

FaktenÜberraschende oder bemerkenswerte Fakten, die das Einzigartige oder ökologisch Bedeutsame dieser Art hervorheben. Mehrsprachig

Clavaria zollingeri gilt als Indikatorart für ökologisch wertvolle, ungestörte alte Wälder, da sie in Sekundärwäldern oder kommerziellen Forstplantagen selten Fruchtkörper bildet.