Costa Rica Species
Cecropia obtusifolia
PlantaeHöchster Rang in der Taxonomie. Fasst alles Leben in Domänen zusammen: Animalia, Plantae, Fungi usw.IUCN LCInternationale Union für die Erhaltung der Natur — weltweite Autorität zum Aussterberisiko von Arten. — Nicht gefährdet — weit verbreitet und häufig; kein unmittelbares Aussterberisiko.In BearbeitungAktueller Stand dieses Eintrags im redaktionellen Überprüfungsablauf. Kürzliche Sichtung

Cecropia obtusifolia

Ameisenbaum

Bertol.

Texte Mehrsprachig
Ein schnellwüchsiger Pionierbaum der Kronenschicht, der bis zu 20 Meter hoch wird und charakteristisch für Sekundärwälder ist. Er besitzt eine offene, schirmartige Krone, tief handförmig gelappte Blätter mit weißlichen Unterseiten und einen hohlen, segmentierten Stamm, der oft von aggressiven Azteca-Ameisen bewohnt wird.

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Julia Trouin

TaxonomieBiologische Klassifikation, die diese Art im Lebensbaum von Reich bis Gattung einordnet.

StamRang unter dem Reich. Fasst Organismen mit gleichem Grundbauplan zusammen (z.B. Chordata = Wirbeltiere und einige Wirbellose).Tracheophyta
KlasseRang unter dem Stamm. Unterteilung nach strukturellen Merkmalen (z.B. Mammalia, Aves, Reptilia, Insecta).Magnoliopsida
OrdnungRang unter der Klasse. Fasst verwandte Familien mit gemeinsamer Abstammung zusammen (z.B. Carnivora, Primates).Rosales
FamilieRang unter der Ordnung. Fasst eng verwandte Gattungen zusammen (z.B. Felidae = Katzen, Canidae = Hunde).Urticaceae
GattungRang direkt über der Art. Das erste Wort des zweiteiligen wissenschaftlichen Namens.Cecropia
Taxonomische AutoritätWissenschaftler, der diese Art zuerst formal beschrieben und veröffentlicht hat, gefolgt vom Erscheinungsjahr.Bertol.
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85%
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Ökologie & StatusWie diese Art lebt: Habitat, Ernährung, Verhalten, Populationsstatus und Rolle in ihrem Ökosystem.

HerkunftOb die Art einheimisch (hier entstanden), endemisch (nur hier vorkommend) oder durch menschliche Aktivität eingeführt wurde.

Heimisch

TrendRichtung der Veränderung der Populationsgröße: zunehmend, stabil, abnehmend oder unbekannt.

Stabil

RollePosition in der Nahrungskette: Produzent, Herbivore, Karnivore, Omnivore, Zersetzer oder Parasit.

Pflanzenfresser

WuchsformPhysische Form und Struktur der Pflanze: Baum, Strauch, Kraut, Kletterpflanze, Epiphyt, aquatisch usw.

--

BlatttypBlatteigenschaften: laubabwerfend (saisonaler Blattfall), immergrün, einfach, zusammengesetzt, nadelförmig usw.

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BlütezeitJahreszeit, in der sich diese Art typischerweise fortpflanzt oder blüht.

Ganzjährig

SichtungenOb diese Art in den letzten Jahren in Costa Rica in freier Wildbahn beobachtet wurde.

Ja

LebensraumÜberblick über die spezifischen Ökosysteme und Umgebungen, in denen diese Art in Costa Rica vorkommt. Mehrsprachig

Weit verbreitet in den feuchten Neotropen, von Mexiko über Zentralamerika bis in das nördliche Südamerika. Er gedeiht in lichtreichen Umgebungen und besiedelt vor allem Waldlücken, Wegränder, Flussufer und gestörte Gebiete bis zu 1.300 Metern über dem Meeresspiegel.

Licht- & WasserbedarfLichtintensität und Feuchtigkeitsgehalt, die diese Pflanze zum Wachsen und Reproduzieren benötigt. Mehrsprachig

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VerhaltenMuster der täglichen Aktivität, Bewegung, Territorialnutzung, Nahrungssuche und saisonale Verhaltensänderungen. Mehrsprachig

Ein wesentlicher ökologischer Katalysator. Als klassische Pionierpflanze reagiert sie aggressiv auf Störungen des Kronendachs. Ihre hohle Struktur ist strukturell an mutualistische Ameisen gebunden, die das äußere Laub ständig patrouillieren, um Schädlinge zu eliminieren.

Toxizität / NutzungVorhandene Giftstoffe und dokumentierte Auswirkungen auf Menschen oder andere Organismen. Mehrsprachig

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Körpermaße

Länge (cm)

1200.0 - 20000.0 cm

FortpflanzungsstrukturenBlüten, Früchte und Samen: Fortpflanzungsorgane und ihr saisonales Erscheinen.

Blumenfotos (Max 2)

Kein Bild

Fruchtfotos (Max 2)

Kein Bild

AnpassungenErbliche Merkmale, die das Überleben und die Fortpflanzung der Art in ihrer Umgebung verbessern. Mehrsprachig

Unterhält eine hochgradig evolutionäre mutualistische Symbiose mit Ameisen der Gattung Azteca. Der Baum bietet spezialisierte hohle Internodien (Domatien) als Schutzraum und glykogenreiche Müllersche Körperchen an der Blattbasis als Nahrung, während die Ameisen den Baum vor Pflanzenfressern schützen.
Besitzt extreme Pioniereigenschaften, einschließlich einer verlängerten Lebensfähigkeit der Samen im Bodensamenbank-System und der Fähigkeit zu schnellem vertikalem Wachstum, um andere Vegetation zu überflügeln, wenn sich Lichtlücken im Kronendach öffnen.

BedrohungenDokumentierte Druckfaktoren, die die Population verringern: Habitatverlust, Jagd, Krankheiten, Klimawandel, invasive Arten. Mehrsprachig

Obwohl die Art sehr widerstandsfähig und anpassungsfähig an Störungen ist, verhindert der dauerhafte Verlust von Lebensräumen durch vollständige urbane Erschließung und großflächige Betonversiegelung die natürlichen Regenerationszyklen der Samen.

FaktenÜberraschende oder bemerkenswerte Fakten, die das Einzigartige oder ökologisch Bedeutsame dieser Art hervorheben. Mehrsprachig

Das Holz ist extrem leicht und hohl. Indigene Gruppen nutzten die getrockneten Stämme historisch für den Bau von Blasinstrumenten, Einwegflößen und langen Trompeten, was seinen englischen Namen inspirierte.