Costa Rica Species
Phoneutria boliviensis
AnimaliaHöchster Rang in der Taxonomie. Fasst alles Leben in Domänen zusammen: Animalia, Plantae, Fungi usw.IUCN NEInternationale Union für die Erhaltung der Natur — weltweite Autorität zum Aussterberisiko von Arten. — Nicht bewertet — noch nicht nach den Kriterien der Roten Liste der IUCN bewertet.In BearbeitungAktueller Stand dieses Eintrags im redaktionellen Überprüfungsablauf. Kürzliche Sichtung

Phoneutria boliviensis

Bolivianische Wanderspinne

F. O. Pickard-Cambridge, 1897

Texte Mehrsprachig
Eine große, schnelle und hochgiftige Spinne. Sie sind braun oder gräulich gefärbt, mit helleren Streifen an den Beinen und einer deutlichen Warnfärbung unter den Vorderbeinen.

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Julia Trouin

TaxonomieBiologische Klassifikation, die diese Art im Lebensbaum von Reich bis Gattung einordnet.

StamRang unter dem Reich. Fasst Organismen mit gleichem Grundbauplan zusammen (z.B. Chordata = Wirbeltiere und einige Wirbellose).Arthropoda
KlasseRang unter dem Stamm. Unterteilung nach strukturellen Merkmalen (z.B. Mammalia, Aves, Reptilia, Insecta).Arachnida
OrdnungRang unter der Klasse. Fasst verwandte Familien mit gemeinsamer Abstammung zusammen (z.B. Carnivora, Primates).Araneae
FamilieRang unter der Ordnung. Fasst eng verwandte Gattungen zusammen (z.B. Felidae = Katzen, Canidae = Hunde).Ctenidae
GattungRang direkt über der Art. Das erste Wort des zweiteiligen wissenschaftlichen Namens.Phoneutria
Taxonomische AutoritätWissenschaftler, der diese Art zuerst formal beschrieben und veröffentlicht hat, gefolgt vom Erscheinungsjahr.F. O. Pickard-Cambridge, 1897
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Ökologie & StatusWie diese Art lebt: Habitat, Ernährung, Verhalten, Populationsstatus und Rolle in ihrem Ökosystem.

HerkunftOb die Art einheimisch (hier entstanden), endemisch (nur hier vorkommend) oder durch menschliche Aktivität eingeführt wurde.

Heimisch

TrendRichtung der Veränderung der Populationsgröße: zunehmend, stabil, abnehmend oder unbekannt.

Unbekannt

FortpflanzungJahreszeit, in der sich diese Art typischerweise fortpflanzt oder blüht.

Ganzjährig

RollePosition in der Nahrungskette: Produzent, Herbivore, Karnivore, Omnivore, Zersetzer oder Parasit.

Fleischfresser

SichtungenOb diese Art in den letzten Jahren in Costa Rica in freier Wildbahn beobachtet wurde.

Ja

LebensraumÜberblick über die spezifischen Ökosysteme und Umgebungen, in denen diese Art in Costa Rica vorkommt. Mehrsprachig

Kommt in den tropischen Regenwäldern Mittel- und Südamerikas vor. Nachts wandern sie oft über den Waldboden und verstecken sich tagsüber an dunklen Orten, in Baumstämmen oder in großblättrigen Pflanzen (wie Bananen).

VerhaltenMuster der täglichen Aktivität, Bewegung, Territorialnutzung, Nahrungssuche und saisonale Verhaltensänderungen. Mehrsprachig

Nachtaktive Wanderer. Sie sind sehr aggressiv, wenn sie in die Enge getrieben werden. Tagsüber suchen sie Schutz an dunklen, feuchten Orten.

Soziale AktivitätSozialstruktur: ob die Art einzelgängerisch, paarweise oder in Kolonien lebt; Hierarchie und Kommunikation. Mehrsprachig

Streng einzelgängerisch. Interaktionen zwischen Individuen finden meist nur bei der Paarung oder bei Revierkämpfen statt.

ErnährungsgildeWas die Art frisst, wie sie auf Nahrungssuche geht oder jagt, und ihre Rolle als Konsument im Nahrungsnetz. Mehrsprachig

Nachtaktiver wandernder Prädator.

Details zur NahrungsketteSpezifische Interaktionen in lokalen Nahrungsnetzen: Beutetiere, Prädatoren, Konkurrenten. Mehrsprachig

Invertebrate Spitzenprädatoren, die große Insekten und gelegentlich kleine Frösche fressen. Werden von großen Wegwespen und einigen Säugetieren gejagt.

FortpflanzungsverhaltenPaarungsstrategien, Balzverhalten, Nist- oder Laichverhalten und elterliche Fürsorge. Mehrsprachig

Männchen nähern sich mit extremer Vorsicht und führen einen komplexen Balztanz auf, um Kannibalismus zu vermeiden. Weibchen bewachen ihren Eiersack aggressiv.

Körpermaße

Länge (cm)

2.5 - 4.5 cm

Gewicht (g)

1 g - 5 g

NachkommenTypische Anzahl von Jungtieren (Lebendgeburten, Eier oder Samen) pro Fortpflanzungsereignis oder Brutsaison.400 - 1000
GeschlechtsdimorphismusBeobachtbare körperliche Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen der gleichen Art (Größe, Färbung, Merkmale).Ja

Lebenserwartung

GeschlechtsreifeAlter, in dem das Individuum zum ersten Mal fortpflanzungsfähig wird.

10 - 18 Monate

TragzeitDauer von der Befruchtung bis zur Geburt (Säugetiere) oder zum Schlüpfen (eierlegende Arten).

20 - 30

Lebenserwartung GeschätztErwartete Lebensdauer von der Geburt bis zum natürlichen Tod unter Wildbedingungen.
Männchen12 - 24 Monate
Weibchen24 - 36 Monate

GeschlechtsdimorphismusPhysische Unterschiede in Größe, Färbung oder Morphologie zwischen Männchen und Weibchen.

Männchen Mehrsprachig

Haben meist einen kleineren Hinterleib, aber vergleichsweise längere Beine. Männchen besitzen zudem geschwollene Pedipalpen zur Spermienübertragung.

Weibchen Mehrsprachig

Schwerer und robuster mit einem größeren Hinterleib für die Eiproduktion. Ihnen fehlen die knollenartigen Enden an den Pedipalpen.

AnpassungenErbliche Merkmale, die das Überleben und die Fortpflanzung der Art in ihrer Umgebung verbessern. Mehrsprachig

Baut keine Netze zur Jagd; verlässt sich stattdessen auf Tarnung, Geschwindigkeit und feine Sinneshaare, um Beute aufzuspüren.
Besitzt ein starkes neurotoxisches Gift, das verwendet wird, um relativ große Beutetiere, einschließlich kleiner Wirbeltiere, schnell zu überwältigen.

BedrohungenDokumentierte Druckfaktoren, die die Population verringern: Habitatverlust, Jagd, Krankheiten, Klimawandel, invasive Arten. Mehrsprachig

Zerstörung des Lebensraums durch Abholzung und landwirtschaftliche Expansion.
Werden oft aus Angst von Menschen getötet, besonders wenn sie in landwirtschaftlichen Gebieten oder Häusern entdeckt werden.

FaktenÜberraschende oder bemerkenswerte Fakten, die das Einzigartige oder ökologisch Bedeutsame dieser Art hervorheben. Mehrsprachig

Bei Bedrohung nehmen sie eine Verteidigungshaltung ein, indem sie sich auf die Hinterbeine stellen und die Vorderbeine hoch in die Luft strecken.
Sie werden oft 'Bananenspinnen' genannt, da sie sich gelegentlich in Bananenstauden verstecken und versehentlich international verschifft werden.