Costa Rica Species
Rhinoclemmys funerea
AnimaliaIUCN NTIn Bearbeitung Kürzliche Sichtung

Rhinoclemmys funerea

Schwarze Waldschildkröte

Cope, 1875

Texte Mehrsprachig
Eine mittelgroße Schildkröte mit einem abgeflachten und bemerkenswert dunklen Panzer, der von tiefem Braun bis fast pechschwarz reicht. Ihr Kopf weist strahlende Muster aus gelben oder hellen Linien auf, die dramatisch mit dem dunklen Ton ihrer Haut kontrastieren und ihr ein vornehmes Aussehen verleihen.

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Julia Trouin

Taxonomie

StamChordata
KlasseReptilia
OrdnungTestudines
FamilieGeoemydidae
GattungRhinoclemmys
Taxonomische AutoritätCope, 1875

Ökologie & Status

Herkunft

Heimisch

Trend

Abnehmend

Fortpflanzung

Ganzjährig

Rolle

Allesfresser

Sichtungen

Ja

Lebensraum Mehrsprachig

Bewohnt bewaldete Gebiete mit hoher Luftfeuchtigkeit und bevorzugt langsam fließende Bäche, Sümpfe, temporäre Teiche und Überschwemmungsgebiete feuchter tropischer Regenwälder. Sie ist eine sowohl terrestrische als auch aquatische Art und verbringt einen Großteil ihrer Zeit zwischen Laubstreu und in seichten Gewässern.

Verhalten Mehrsprachig

Überwiegend tagaktive Art mit einzelgängerischen Gewohnheiten. Obwohl sie viel Zeit im Wasser verbringt, bewegt sie sich geschickt auf dem Waldboden. Sie ist eine diskrete und vorsichtige Art, die sich meist beim kleinsten Anzeichen von Gefahr zurückzieht.

Soziale Aktivität Mehrsprachig

Einzelgängerisch. Soziale Interaktionen sind minimal und außerhalb der Fortpflanzungssaison meiden sie aktiv andere Individuen. Männchen können territorial sein, wenn sie auf andere Männchen treffen.

Ernährungsgilde Mehrsprachig

Aktiver Futtersucher. Erforscht sowohl die Wasseroberfläche als auch den Waldboden und nutzt seinen Geruchssinn, um zersetzende organische Materie oder reife Früchte zu lokalisieren.

Details zur Nahrungskette Mehrsprachig

Opportunistischer Allesfresser. Ihre Ernährung ist sehr vielfältig und umfasst heruntergefallene Früchte, Blumen, zarte Blätter, Insekten, Würmer, Krebstiere und gelegentlich Aas. Diese diätetische Plastizität ist der Schlüssel zu ihrem Überleben im Wald.

Fortpflanzungsverhalten Mehrsprachig

Ovipare Art. Das Weibchen legt seine Eier in Nester, die in feuchten Boden oder unter Laubschichten gegraben wurden. Die embryonale Entwicklung hängt von den klimatischen Umgebungsbedingungen ab.

Körpermaße

Länge (cm)

15.0 - 20.0 cm

Gewicht (g)

400 g - 1.00 kg

Nachkommen2 - 4
GeschlechtsdimorphismusJa

Lebenserwartung

Geschlechtsreife

5 - 8 Jahre

Tragzeit

3 - 5

Lebenserwartung Geschätzt
Männchen15 - 25 Jahre
Weibchen15 - 25 Jahre

Geschlechtsdimorphismus

Männchen Mehrsprachig

Das Männchen besitzt einen wesentlich längeren und an der Basis dickeren Schwanz sowie eine Kloakenöffnung, die sich hinter dem Rand des Panzers befindet. Zudem weist sein Plastron meist eine stärkere Konkavität auf.

Weibchen Mehrsprachig

Das Weibchen hat einen kürzeren und dünneren Schwanz, wobei die Kloakenöffnung nahe am Rand des Panzers liegt. Ihr Plastron ist flach, was die Bewegung und Stabilität auf dem Gelände erleichtert.

Anpassungen Mehrsprachig

Verhaltens-Thermoregulation: Da sie ein Reptil tropischer Klimazonen ist, wechselt sie häufig zwischen Tauchgängen in kühlen Bächen und Sonnenbädern auf umgestürzten Baumstämmen, um eine optimale Körpertemperatur für die Verdauung aufrechtzuerhalten.

Bedrohungen Mehrsprachig

Lebensraumverlust: Abholzung für die Landwirtschaft verringert die Wasserwege und den feuchten Wald, die für ihre Lebenszyklen zwischen Land und Wasser notwendig sind.

Fakten Mehrsprachig

Tarnung in dunklem Wasser: Ihre dunkle Färbung, die oft fast schwarz erscheint, ist eine evolutionäre Anpassung, um sich mit dem schlammigen Boden und den gerbstoffhaltigen Gewässern der Dschungel zu vermischen, was sie vor Luft- und Landraubtieren schützt.