
Procnias tricarunculatus
Dreilappenkotinga
(J. Verreaux & E. Verreaux, 1853)
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Julia Trouin
TaxonomieBiologische Klassifikation, die diese Art im Lebensbaum von Reich bis Gattung einordnet.
Ökologie & StatusWie diese Art lebt: Habitat, Ernährung, Verhalten, Populationsstatus und Rolle in ihrem Ökosystem.
HerkunftOb die Art einheimisch (hier entstanden), endemisch (nur hier vorkommend) oder durch menschliche Aktivität eingeführt wurde.
Heimisch
TrendRichtung der Veränderung der Populationsgröße: zunehmend, stabil, abnehmend oder unbekannt.
Abnehmend
FortpflanzungJahreszeit, in der sich diese Art typischerweise fortpflanzt oder blüht.
Trockenzeit
RollePosition in der Nahrungskette: Produzent, Herbivore, Karnivore, Omnivore, Zersetzer oder Parasit.
Fruchtfresser
SichtungenOb diese Art in den letzten Jahren in Costa Rica in freier Wildbahn beobachtet wurde.
Ja
LebensraumÜberblick über die spezifischen Ökosysteme und Umgebungen, in denen diese Art in Costa Rica vorkommt. Mehrsprachig
Ein altitudinaler Zugvogel. Brütet in den Berg- und Nebelwäldern (1200-2500 m) und wandert außerhalb der Brutzeit in tiefere Lagen, oft bis hinab in die Mangroven an der Küste.VerhaltenMuster der täglichen Aktivität, Bewegung, Territorialnutzung, Nahrungssuche und saisonale Verhaltensänderungen. Mehrsprachig
Männchen singen von hohen, kahlen Ästen (Lek-Balz). Nähert sich ein Weibchen, reißt das Männchen den Schnabel extrem weit auf, schleudert die Watteln umher und stößt einen ohrenbetäubenden 'BONG' aus, der ihn oft durch den Rückstoß auf dem Ast zurückwirft.Soziale AktivitätSozialstruktur: ob die Art einzelgängerisch, paarweise oder in Kolonien lebt; Hierarchie und Kommunikation. Mehrsprachig
Eher einzelgängerisch. Männchen singen in lockeren Leks, interagieren aber wenig. Weibchen leben isoliert und ziehen die Jungen völlig allein auf.ErnährungsgildeWas die Art frisst, wie sie auf Nahrungssuche geht oder jagt, und ihre Rolle als Konsument im Nahrungsnetz. Mehrsprachig
Fruchtfresser im Kronendach.Details zur NahrungsketteSpezifische Interaktionen in lokalen Nahrungsnetzen: Beutetiere, Prädatoren, Konkurrenten. Mehrsprachig
Spezialisierter Fruchtfresser (Lorbeergewächse). Er spuckt die unverdauten großen Samen wieder aus und ist so der wichtigste Förster des Nebelwalds. Eier und Küken fallen oft Tukane und Affen zum Opfer.FortpflanzungsverhaltenPaarungsstrategien, Balzverhalten, Nist- oder Laichverhalten und elterliche Fürsorge. Mehrsprachig
Polygam (Lek-System). Das Weibchen baut ein extrem lockeres, filigranes Nest (oft in Baumfarnen) und zieht das einzige Ei und spätere Küken komplett ohne die Hilfe des Männchens auf (ca. 20 Tage Brutzeit).Körpermaße
Länge (cm)
25.0 - 30.0 cm
Gewicht (g)
140 g - 220 g
Lebenserwartung
GeschlechtsreifeAlter, in dem das Individuum zum ersten Mal fortpflanzungsfähig wird.
24 - 48 Monate
TragzeitDauer von der Befruchtung bis zur Geburt (Säugetiere) oder zum Schlüpfen (eierlegende Arten).
19 - 21
