Costa Rica Species
Notharchus macrorhynchos
AnimaliaHöchster Rang in der Taxonomie. Fasst alles Leben in Domänen zusammen: Animalia, Plantae, Fungi usw.IUCN LCInternationale Union für die Erhaltung der Natur — weltweite Autorität zum Aussterberisiko von Arten. — Nicht gefährdet — weit verbreitet und häufig; kein unmittelbares Aussterberisiko.In BearbeitungAktueller Stand dieses Eintrags im redaktionellen Überprüfungsablauf. Kürzliche Sichtung

Notharchus macrorhynchos

Weißstirn-Faulvogel

(Gmelin, 1788)

Texte Mehrsprachig
Ein gedrungener Vogel mit auffällig großem Kopf. Oberseite und Scheitel sind schwarz. Stirn, Kehle und Nacken sind reinweiß, gefolgt von einem breiten schwarzen Brustband. Der wuchtige schwarze Schnabel hat eine hakenförmige Spitze.

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Julia Trouin

TaxonomieBiologische Klassifikation, die diese Art im Lebensbaum von Reich bis Gattung einordnet.

StamRang unter dem Reich. Fasst Organismen mit gleichem Grundbauplan zusammen (z.B. Chordata = Wirbeltiere und einige Wirbellose).Chordata
KlasseRang unter dem Stamm. Unterteilung nach strukturellen Merkmalen (z.B. Mammalia, Aves, Reptilia, Insecta).Aves
OrdnungRang unter der Klasse. Fasst verwandte Familien mit gemeinsamer Abstammung zusammen (z.B. Carnivora, Primates).Galbuliformes
FamilieRang unter der Ordnung. Fasst eng verwandte Gattungen zusammen (z.B. Felidae = Katzen, Canidae = Hunde).Bucconidae
GattungRang direkt über der Art. Das erste Wort des zweiteiligen wissenschaftlichen Namens.Notharchus
Taxonomische AutoritätWissenschaftler, der diese Art zuerst formal beschrieben und veröffentlicht hat, gefolgt vom Erscheinungsjahr.(Gmelin, 1788)
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Ökologie & StatusWie diese Art lebt: Habitat, Ernährung, Verhalten, Populationsstatus und Rolle in ihrem Ökosystem.

HerkunftOb die Art einheimisch (hier entstanden), endemisch (nur hier vorkommend) oder durch menschliche Aktivität eingeführt wurde.

Heimisch

TrendRichtung der Veränderung der Populationsgröße: zunehmend, stabil, abnehmend oder unbekannt.

Abnehmend

FortpflanzungJahreszeit, in der sich diese Art typischerweise fortpflanzt oder blüht.

Trockenzeit

RollePosition in der Nahrungskette: Produzent, Herbivore, Karnivore, Omnivore, Zersetzer oder Parasit.

Insektenfresser

SichtungenOb diese Art in den letzten Jahren in Costa Rica in freier Wildbahn beobachtet wurde.

Ja

LebensraumÜberblick über die spezifischen Ökosysteme und Umgebungen, in denen diese Art in Costa Rica vorkommt. Mehrsprachig

Bewohner der Baumkronen. Bevorzugt Waldränder, Lichtungen und halboffene Gebiete mit großen, kahlen Übersteher-Bäumen. Sitzt oft auf dem höchsten, unbelaubten Ast.

VerhaltenMuster der täglichen Aktivität, Bewegung, Territorialnutzung, Nahrungssuche und saisonale Verhaltensänderungen. Mehrsprachig

Klassischer Lauerjäger. Sitzt oft mit eingezogenem Kopf völlig reglos auf hohen, kahlen Ästen. Wenn er Beute sichtet, stürzt er sich in einem schweren, direkten Flug darauf und kehrt zur selben Warte zurück.

Soziale AktivitätSozialstruktur: ob die Art einzelgängerisch, paarweise oder in Kolonien lebt; Hierarchie und Kommunikation. Mehrsprachig

Meist einzelgängerisch oder in Paaren. Sehr stiller Vogel, der nur selten einen unerwartet leisen, absteigenden Triller von sich gibt.

ErnährungsgildeWas die Art frisst, wie sie auf Nahrungssuche geht oder jagt, und ihre Rolle als Konsument im Nahrungsnetz. Mehrsprachig

Fleischfresser / Lauerjäger im Kronendach.

Details zur NahrungsketteSpezifische Interaktionen in lokalen Nahrungsnetzen: Beutetiere, Prädatoren, Konkurrenten. Mehrsprachig

Reiner Fleischfresser. Jagt primär Insekten, die für andere Vögel zu groß sind: riesige Zikaden, Stabschrecken, große Käfer und manchmal Echsen. Beute für schnelle Falken.

FortpflanzungsverhaltenPaarungsstrategien, Balzverhalten, Nist- oder Laichverhalten und elterliche Fürsorge. Mehrsprachig

Monogam. Beide Partner graben ihre Bruthöhle mitten in ein großes, hoch hängendes Termitennest. Das Weibchen legt 2-3 weiße Eier auf den nackten Grund. Beide bebrüten und füttern die Jungen.

Körpermaße

Länge (cm)

24.0 - 26.0 cm

Gewicht (g)

80 g - 106 g

NachkommenTypische Anzahl von Jungtieren (Lebendgeburten, Eier oder Samen) pro Fortpflanzungsereignis oder Brutsaison.2 - 3
GeschlechtsdimorphismusBeobachtbare körperliche Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen der gleichen Art (Größe, Färbung, Merkmale).Nein

Lebenserwartung

GeschlechtsreifeAlter, in dem das Individuum zum ersten Mal fortpflanzungsfähig wird.

12 - 24 Monate

TragzeitDauer von der Befruchtung bis zur Geburt (Säugetiere) oder zum Schlüpfen (eierlegende Arten).

15 - 20

Lebenserwartung GeschätztErwartete Lebensdauer von der Geburt bis zum natürlichen Tod unter Wildbedingungen.
Männchen5 - 10 Jahre
Weibchen5 - 10 Jahre

AnpassungenErbliche Merkmale, die das Überleben und die Fortpflanzung der Art in ihrer Umgebung verbessern. Mehrsprachig

Aufgeplusterte Tarnung: Er plustert sein Gefieder auf und sitzt stundenlang reglos da. Dadurch löst sich seine Kontur auf und er wirkt wie ein toter Aststumpf.
Haken-Schnabel: Der dicke, wuchtige Schnabel mit Haken an der Spitze dient dazu, harte Käferpanzer zu knacken und kleine Echsen durch Schlagen gegen Äste zu töten.

BedrohungenDokumentierte Druckfaktoren, die die Population verringern: Habitatverlust, Jagd, Krankheiten, Klimawandel, invasive Arten. Mehrsprachig

Bedroht durch die Abholzung großer, freistehender Übersteher-Bäume, die er zwingend als Jagd- und Beobachtungswarten benötigt.
Zerstörung von Termitennestern: Da sie ihre Bruthöhlen fast ausschließlich in hängende Termitennester graben, ist deren Entfernung verheerend für die Fortpflanzung.

FaktenÜberraschende oder bemerkenswerte Fakten, die das Einzigartige oder ökologisch Bedeutsame dieser Art hervorheben. Mehrsprachig

Der 'Faule Vogel': Er wird lokal oft Faulvogel genannt, weil er stundenlang absolut regungslos sitzt und Menschen extrem nah an sich heranlässt, ohne zu fliehen.
Taxonomische Überraschung: Lange dachte man, diese Art sei von Mexiko bis zum Amazonas verbreitet, doch DNA-Analysen zeigten kürzlich, dass die mittelamerikanische Population eine eigene Art ist.