Costa Rica Species
Micrastur semitorquatus
AnimaliaHöchster Rang in der Taxonomie. Fasst alles Leben in Domänen zusammen: Animalia, Plantae, Fungi usw.IUCN LCInternationale Union für die Erhaltung der Natur — weltweite Autorität zum Aussterberisiko von Arten. — Nicht gefährdet — weit verbreitet und häufig; kein unmittelbares Aussterberisiko.In BearbeitungAktueller Stand dieses Eintrags im redaktionellen Überprüfungsablauf. Kürzliche Sichtung

Micrastur semitorquatus

Kappenwaldfalke

(Vieillot, 1817)

Texte Mehrsprachig
Ein großer, falkenartiger Greifvogel, der aber wie ein Habicht im dichten Wald jagt. Besitzt einen eulenartigen Gesichtsschleier und extrem lange Beine. Tritt in drei Farbvarianten auf.

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Julia Trouin

TaxonomieBiologische Klassifikation, die diese Art im Lebensbaum von Reich bis Gattung einordnet.

StamRang unter dem Reich. Fasst Organismen mit gleichem Grundbauplan zusammen (z.B. Chordata = Wirbeltiere und einige Wirbellose).Chordata
KlasseRang unter dem Stamm. Unterteilung nach strukturellen Merkmalen (z.B. Mammalia, Aves, Reptilia, Insecta).Aves
OrdnungRang unter der Klasse. Fasst verwandte Familien mit gemeinsamer Abstammung zusammen (z.B. Carnivora, Primates).Falconiformes
FamilieRang unter der Ordnung. Fasst eng verwandte Gattungen zusammen (z.B. Felidae = Katzen, Canidae = Hunde).Falconidae
GattungRang direkt über der Art. Das erste Wort des zweiteiligen wissenschaftlichen Namens.Micrastur
Taxonomische AutoritätWissenschaftler, der diese Art zuerst formal beschrieben und veröffentlicht hat, gefolgt vom Erscheinungsjahr.(Vieillot, 1817)
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Ökologie & StatusWie diese Art lebt: Habitat, Ernährung, Verhalten, Populationsstatus und Rolle in ihrem Ökosystem.

HerkunftOb die Art einheimisch (hier entstanden), endemisch (nur hier vorkommend) oder durch menschliche Aktivität eingeführt wurde.

Heimisch

TrendRichtung der Veränderung der Populationsgröße: zunehmend, stabil, abnehmend oder unbekannt.

Abnehmend

FortpflanzungJahreszeit, in der sich diese Art typischerweise fortpflanzt oder blüht.

Trockenzeit

RollePosition in der Nahrungskette: Produzent, Herbivore, Karnivore, Omnivore, Zersetzer oder Parasit.

Fleischfresser

SichtungenOb diese Art in den letzten Jahren in Costa Rica in freier Wildbahn beobachtet wurde.

Ja

LebensraumÜberblick über die spezifischen Ökosysteme und Umgebungen, in denen diese Art in Costa Rica vorkommt. Mehrsprachig

Bewohnt das Unterholz und die mittlere Schicht von dichten Primär- und alten Sekundärwäldern. Meidet offene Landschaften völlig.

VerhaltenMuster der täglichen Aktivität, Bewegung, Territorialnutzung, Nahrungssuche und saisonale Verhaltensänderungen. Mehrsprachig

Bewegt sich heimlich im Dschungel. Ein meisterhafter Flieger im Unterholz, der seine lange Schwanzfeder als Steuerruder für extrem scharfe Kurven nutzt.

Soziale AktivitätSozialstruktur: ob die Art einzelgängerisch, paarweise oder in Kolonien lebt; Hierarchie und Kommunikation. Mehrsprachig

Einzelgängerisch und sehr territorial. Verteidigt sein Revier aggressiv gegen Artgenossen.

ErnährungsgildeWas die Art frisst, wie sie auf Nahrungssuche geht oder jagt, und ihre Rolle als Konsument im Nahrungsnetz. Mehrsprachig

Fleischfresser.

Details zur NahrungsketteSpezifische Interaktionen in lokalen Nahrungsnetzen: Beutetiere, Prädatoren, Konkurrenten. Mehrsprachig

Spitzenprädator der mittleren Waldschicht. Frisst Vögel (sogar große Tukane), Schlangen und Säugetiere. Keine natürlichen Feinde als erwachsener Vogel.

FortpflanzungsverhaltenPaarungsstrategien, Balzverhalten, Nist- oder Laichverhalten und elterliche Fürsorge. Mehrsprachig

Baut keine eigenen Nester, sondern brütet in natürlichen Baumhöhlen. 2 Eier werden vom Weibchen allein bebrütet, während das Männchen jagt.

Körpermaße

Länge (cm)

46.0 - 58.0 cm

Gewicht (g)

450 g - 950 g

NachkommenTypische Anzahl von Jungtieren (Lebendgeburten, Eier oder Samen) pro Fortpflanzungsereignis oder Brutsaison.1 - 3
GeschlechtsdimorphismusBeobachtbare körperliche Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen der gleichen Art (Größe, Färbung, Merkmale).Ja

Lebenserwartung

GeschlechtsreifeAlter, in dem das Individuum zum ersten Mal fortpflanzungsfähig wird.

24 - 36 Monate

TragzeitDauer von der Befruchtung bis zur Geburt (Säugetiere) oder zum Schlüpfen (eierlegende Arten).

35 - 45

Lebenserwartung GeschätztErwartete Lebensdauer von der Geburt bis zum natürlichen Tod unter Wildbedingungen.
Männchen10 - 15 Jahre
Weibchen10 - 15 Jahre

GeschlechtsdimorphismusPhysische Unterschiede in Größe, Färbung oder Morphologie zwischen Männchen und Weibchen.

Männchen Mehrsprachig

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Weibchen Mehrsprachig

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AnpassungenErbliche Merkmale, die das Überleben und die Fortpflanzung der Art in ihrer Umgebung verbessern. Mehrsprachig

Eulenartiger Gesichtsschleier, der den Schall bündelt und es dem Vogel ermöglicht, Beute im dunklen Unterholz rein akustisch zu orten.
Besonders lange und extrem gelenkige Beine, um Beute (wie Fledermäuse oder Küken) aus tiefen Baumhöhlen zu ziehen.

BedrohungenDokumentierte Druckfaktoren, die die Population verringern: Habitatverlust, Jagd, Krankheiten, Klimawandel, invasive Arten. Mehrsprachig

Sehr empfindlich gegenüber Waldfragmentierung; benötigt große, zusammenhängende Waldgebiete zum Überleben.
Auf große Baumhöhlen alter Bäume als Nistplätze angewiesen. Die Forstwirtschaft entfernt oft diese alten Bäume.

FaktenÜberraschende oder bemerkenswerte Fakten, die das Einzigartige oder ökologisch Bedeutsame dieser Art hervorheben. Mehrsprachig

Macht durch laute, rhythmische Rufe ('ow-ow-ow') auf sich aufmerksam, die oft mit Hundegebell verwechselt werden.
Folgt oft Treiberameisen-Schwärmen, um Insekten und kleine Wirbeltiere zu erbeuten, die vor den Ameisen fliehen.