Costa Rica Species
Morchella esculenta
FungiHöchster Rang in der Taxonomie. Fasst alles Leben in Domänen zusammen: Animalia, Plantae, Fungi usw.IUCN NEInternationale Union für die Erhaltung der Natur — weltweite Autorität zum Aussterberisiko von Arten. — Nicht bewertet — noch nicht nach den Kriterien der Roten Liste der IUCN bewertet.In BearbeitungAktueller Stand dieses Eintrags im redaktionellen Überprüfungsablauf. Kürzliche Sichtung

Morchella esculenta

Speise-Morchel

(L.) Pers.

Texte Mehrsprachig
Ein geschätzter und teurer Speisepilz aus der Abteilung der Schlauchpilze. Der Hut ist oval bis rundlich (5 bis 10 cm hoch) und besitzt eine markante, wabenartig strukturierte Oberfläche mit unregelmäßigen gelb-braunen bis graubraunen Gruben und Leisten. Der gesamte Fruchtkörper, einschließlich des weißlichen, furchigen Stiels, ist im Inneren komplett hohl.

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Julia Trouin

TaxonomieBiologische Klassifikation, die diese Art im Lebensbaum von Reich bis Gattung einordnet.

StamRang unter dem Reich. Fasst Organismen mit gleichem Grundbauplan zusammen (z.B. Chordata = Wirbeltiere und einige Wirbellose).Ascomycota
KlasseRang unter dem Stamm. Unterteilung nach strukturellen Merkmalen (z.B. Mammalia, Aves, Reptilia, Insecta).Pezizomycetes
OrdnungRang unter der Klasse. Fasst verwandte Familien mit gemeinsamer Abstammung zusammen (z.B. Carnivora, Primates).Pezizales
FamilieRang unter der Ordnung. Fasst eng verwandte Gattungen zusammen (z.B. Felidae = Katzen, Canidae = Hunde).Morchellaceae
GattungRang direkt über der Art. Das erste Wort des zweiteiligen wissenschaftlichen Namens.Morchella
Taxonomische AutoritätWissenschaftler, der diese Art zuerst formal beschrieben und veröffentlicht hat, gefolgt vom Erscheinungsjahr.(L.) Pers.
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Ökologie & StatusWie diese Art lebt: Habitat, Ernährung, Verhalten, Populationsstatus und Rolle in ihrem Ökosystem.

HerkunftOb die Art einheimisch (hier entstanden), endemisch (nur hier vorkommend) oder durch menschliche Aktivität eingeführt wurde.

Heimisch

TrendRichtung der Veränderung der Populationsgröße: zunehmend, stabil, abnehmend oder unbekannt.

Stabil

RollePosition in der Nahrungskette: Produzent, Herbivore, Karnivore, Omnivore, Zersetzer oder Parasit.

Zersetzer

GenießbarkeitOb dieser Pilz essbar, giftig, halluzinogen oder von unbekannter Sicherheit ist. Niemals nur auf Grundlage dieser Daten verzehren.

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HutformForm des Pilzhutes (Pileus): konvex, flach, genabelt, trichterförmig, glockenförmig usw.

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HymenophorSportragende Fläche des Pilzes: Lamellen, Poren, Zähne, Leisten, glatt oder runzelig.

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FruchtzeitJahreszeit, in der sich diese Art typischerweise fortpflanzt oder blüht.

Frühling

SichtungenOb diese Art in den letzten Jahren in Costa Rica in freier Wildbahn beobachtet wurde.

Ja

LebensraumÜberblick über die spezifischen Ökosysteme und Umgebungen, in denen diese Art in Costa Rica vorkommt. Mehrsprachig

In den gemäßigten Zonen der Nordhalbkugel weit verbreitet. Sie bevorzugt feuchte, kalkreiche, nährstoffreiche Böden und wächst gerne in Auwäldern unter Eschen und Ulmen, in alten Streuobstwiesen oder auf Brandstellen und frisch umgegrabener Erde im zeitigen Frühjahr.

SubstratDas organische Material oder der Wirtsorganismus, den dieser Pilz besiedelt und abbaut. Mehrsprachig

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VerhaltenMuster der täglichen Aktivität, Bewegung, Territorialnutzung, Nahrungssuche und saisonale Verhaltensänderungen. Mehrsprachig

Zeigt eine komplexe, teils opportunistische Lebensweise. Das Myzel lebt saprophytisch im Boden, kann aber unter Stressbedingungen oder bei Verfügbarkeit geeigneter Wirtspflanzen eine fakultative Mykorrhiza eingehen.

Körpermaße

Länge (cm)

6.0 - 18.0 cm

Hymenium-StrukturenMakrofotografien der sporenerzeugenden Flächen zur Pilzbestimmung.

Keine Bilder der Hymeniumoberfläche verfügbar.

AnpassungenErbliche Merkmale, die das Überleben und die Fortpflanzung der Art in ihrer Umgebung verbessern. Mehrsprachig

Bildet unterirdische, knollenartige Dauerformen, sogenannte Sklerotien. Diese dichten Myzelstrukturen ermöglichen es dem Pilz, extreme Winterkälte oder Sommertrockenheit zu überdauern und im Frühjahr rasch Fruchtkörper auszubilden.
Weist eine tief grubige, wabenartige Hutstruktur auf, die die fruchtbare Oberfläche (Hymenium) drastisch vergrößert, um eine maximale Sporenproduktion in einem kurzen Zeitfenster zu gewährleisten.

BedrohungenDokumentierte Druckfaktoren, die die Population verringern: Habitatverlust, Jagd, Krankheiten, Klimawandel, invasive Arten. Mehrsprachig

Gefährdet durch den Rückgang natürlicher Auwälder, das Eschentriebsterben sowie die Übernutzung durch kommerzielle Pilzsammler, die Fruchtkörper vor der Sporenreife entnehmen.

FaktenÜberraschende oder bemerkenswerte Fakten, die das Einzigartige oder ökologisch Bedeutsame dieser Art hervorheben. Mehrsprachig

Die Speise-Morchel ist rohe verzehrt giftig. Sie enthält hitzelabile Toxine, die rote Blutkörperchen zerstören. Erst durch gründliches Erhitzen (mindestens 15 Minuten Kochzeit) oder vollständiges Trocknen wird sie ungiftig und bekömmlich.
Echte Morcheln sind von der Hutspitze bis zur Stielbasis vollkommen hohl. Dieses Merkmal unterscheidet sie zuverlässig von den giftigen Lorcheln (Gyromitra), deren Inneres gekammert oder wattig ausgefüllt ist.