Costa Rica Species
Geoglossum umbratile
FungiHöchster Rang in der Taxonomie. Fasst alles Leben in Domänen zusammen: Animalia, Plantae, Fungi usw.IUCN LCInternationale Union für die Erhaltung der Natur — weltweite Autorität zum Aussterberisiko von Arten. — Nicht gefährdet — weit verbreitet und häufig; kein unmittelbares Aussterberisiko.In BearbeitungAktueller Stand dieses Eintrags im redaktionellen Überprüfungsablauf. Kürzliche Sichtung

Geoglossum umbratile

Dunkle Erdzunge

Sacc., 1878

Texte Mehrsprachig
Ein schlanker, keulen- oder zungenförmiger terrestrischer Schlauchpilz, der vollständig schwarz bis dunkelbraunschwarz gefärbt ist. Der aufrechte Fruchtkörper ist in einen abgeflachten, glatten bis fein samtigen oberen fruchtbaren Teil (die Keule) und einen deutlichen, fein behaarten oder schuppigen, schlanken Stiel unterteilt. Er wächst oft halb verborgen inmitten von niedrigen Moosen.

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Julia Trouin

TaxonomieBiologische Klassifikation, die diese Art im Lebensbaum von Reich bis Gattung einordnet.

StamRang unter dem Reich. Fasst Organismen mit gleichem Grundbauplan zusammen (z.B. Chordata = Wirbeltiere und einige Wirbellose).Ascomycota
KlasseRang unter dem Stamm. Unterteilung nach strukturellen Merkmalen (z.B. Mammalia, Aves, Reptilia, Insecta).Geoglossomycetes
OrdnungRang unter der Klasse. Fasst verwandte Familien mit gemeinsamer Abstammung zusammen (z.B. Carnivora, Primates).Geoglossales
FamilieRang unter der Ordnung. Fasst eng verwandte Gattungen zusammen (z.B. Felidae = Katzen, Canidae = Hunde).Geoglossaceae
GattungRang direkt über der Art. Das erste Wort des zweiteiligen wissenschaftlichen Namens.Geoglossum
Taxonomische AutoritätWissenschaftler, der diese Art zuerst formal beschrieben und veröffentlicht hat, gefolgt vom Erscheinungsjahr.Sacc., 1878
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Ökologie & StatusWie diese Art lebt: Habitat, Ernährung, Verhalten, Populationsstatus und Rolle in ihrem Ökosystem.

HerkunftOb die Art einheimisch (hier entstanden), endemisch (nur hier vorkommend) oder durch menschliche Aktivität eingeführt wurde.

Heimisch

TrendRichtung der Veränderung der Populationsgröße: zunehmend, stabil, abnehmend oder unbekannt.

Stabil

RollePosition in der Nahrungskette: Produzent, Herbivore, Karnivore, Omnivore, Zersetzer oder Parasit.

Pflanzenfresser

GenießbarkeitOb dieser Pilz essbar, giftig, halluzinogen oder von unbekannter Sicherheit ist. Niemals nur auf Grundlage dieser Daten verzehren.

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HutformForm des Pilzhutes (Pileus): konvex, flach, genabelt, trichterförmig, glockenförmig usw.

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HymenophorSportragende Fläche des Pilzes: Lamellen, Poren, Zähne, Leisten, glatt oder runzelig.

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FruchtzeitJahreszeit, in der sich diese Art typischerweise fortpflanzt oder blüht.

Ganzjährig

SichtungenOb diese Art in den letzten Jahren in Costa Rica in freier Wildbahn beobachtet wurde.

Ja

LebensraumÜberblick über die spezifischen Ökosysteme und Umgebungen, in denen diese Art in Costa Rica vorkommt. Mehrsprachig

Bewohnt ungedüngtes, moosiges Grünland, alte Rasenflächen, Waldränder und feuchte Moosbetten unter Laubbäumen. Er gedeiht in nährstoffarmen, ungestörten sauren Böden in den gemäßigten Zonen der Nordhalbkugel.

SubstratDas organische Material oder der Wirtsorganismus, den dieser Pilz besiedelt und abbaut. Mehrsprachig

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VerhaltenMuster der täglichen Aktivität, Bewegung, Territorialnutzung, Nahrungssuche und saisonale Verhaltensänderungen. Mehrsprachig

Ein terrestrischer Saprophyt oder potenzieller Biotroph, der mit Moosen vergesellschaftet ist. Sein vegetatives Myzel bleibt das ganze Jahr über in den oberen Wurzelschichten des Rasens verborgen und treibt seine unverzweigten, kohlefarbenen Zungen in feuchten Herbstwochen bei kühlen Bedingungen hervor.

Körpermaße

Länge (cm)

2.0 - 6.5 cm

Hymenium-StrukturenMakrofotografien der sporenerzeugenden Flächen zur Pilzbestimmung.

Keine Bilder der Hymeniumoberfläche verfügbar.

AnpassungenErbliche Merkmale, die das Überleben und die Fortpflanzung der Art in ihrer Umgebung verbessern. Mehrsprachig

Das strikt vertikale, keulenförmige Wachstumsmuster hebt das fruchtbare sporentragende Gewebe knapp über das umgebende Moosdach und maximiert so die Sporenverbreitung in bodennahen Mikrowindströmungen.
Besitzt eine tiefe Melaninfärbung im gesamten Gewebe, die strukturellen Schutz gegen Zellabbau bietet und die empfindlichen, sich entwickelnden Asci vor direkter solarer Ultraviolettstrahlung auf offenen Wiesen schützt.

BedrohungenDokumentierte Druckfaktoren, die die Population verringern: Habitatverlust, Jagd, Krankheiten, Klimawandel, invasive Arten. Mehrsprachig

Hochempfindlich gegenüber dem Abfluss von Agrarchemikalien, künstlicher Düngung und Bodenkalkung, da diese den pH-Wert des Bodens verändern und das langsam wachsende Myzel verdrängen, indem sie aggressive nitrophile Gräser begünstigen.

FaktenÜberraschende oder bemerkenswerte Fakten, die das Einzigartige oder ökologisch Bedeutsame dieser Art hervorheben. Mehrsprachig

Geoglossum umbratile gilt als wichtige ökologische Indikatorart für altes, unverbessertes 'Saftlingsgrünland', das jahrzehntelang dem industriellen Pflügen und chemischen Behandlungen entgangen ist.