Costa Rica Species
Cephalopterus glabricollis
AnimaliaHöchster Rang in der Taxonomie. Fasst alles Leben in Domänen zusammen: Animalia, Plantae, Fungi usw.IUCN ENInternationale Union für die Erhaltung der Natur — weltweite Autorität zum Aussterberisiko von Arten. — Stark gefährdet — sehr hohes Aussterberisiko, wenn Bedrohungen nicht dringend behoben werden.In BearbeitungAktueller Stand dieses Eintrags im redaktionellen Überprüfungsablauf. Kürzliche Sichtung

Cephalopterus glabricollis

Nacktkehl-Schirmvogel

Gould, 1851

Texte Mehrsprachig
Ein großer, rabenähnlicher Vogel. Das Männchen ist glänzend schwarz mit einer schirmartigen, nach vorn gebogenen Federhaube. Die Kehle und Brust sind nackt, leuchtend rot und aufblasbar. Das Weibchen ist kleiner, matter und hat keine rote Kehle.

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Julia Trouin

TaxonomieBiologische Klassifikation, die diese Art im Lebensbaum von Reich bis Gattung einordnet.

StamRang unter dem Reich. Fasst Organismen mit gleichem Grundbauplan zusammen (z.B. Chordata = Wirbeltiere und einige Wirbellose).Chordata
KlasseRang unter dem Stamm. Unterteilung nach strukturellen Merkmalen (z.B. Mammalia, Aves, Reptilia, Insecta).Aves
OrdnungRang unter der Klasse. Fasst verwandte Familien mit gemeinsamer Abstammung zusammen (z.B. Carnivora, Primates).Passeriformes
FamilieRang unter der Ordnung. Fasst eng verwandte Gattungen zusammen (z.B. Felidae = Katzen, Canidae = Hunde).Cotingidae
GattungRang direkt über der Art. Das erste Wort des zweiteiligen wissenschaftlichen Namens.Cephalopterus
Taxonomische AutoritätWissenschaftler, der diese Art zuerst formal beschrieben und veröffentlicht hat, gefolgt vom Erscheinungsjahr.Gould, 1851
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85%
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Ökologie & StatusWie diese Art lebt: Habitat, Ernährung, Verhalten, Populationsstatus und Rolle in ihrem Ökosystem.

HerkunftOb die Art einheimisch (hier entstanden), endemisch (nur hier vorkommend) oder durch menschliche Aktivität eingeführt wurde.

Endemisch

TrendRichtung der Veränderung der Populationsgröße: zunehmend, stabil, abnehmend oder unbekannt.

Abnehmend

FortpflanzungJahreszeit, in der sich diese Art typischerweise fortpflanzt oder blüht.

Trockenzeit

RollePosition in der Nahrungskette: Produzent, Herbivore, Karnivore, Omnivore, Zersetzer oder Parasit.

Allesfresser

SichtungenOb diese Art in den letzten Jahren in Costa Rica in freier Wildbahn beobachtet wurde.

Ja

LebensraumÜberblick über die spezifischen Ökosysteme und Umgebungen, in denen diese Art in Costa Rica vorkommt. Mehrsprachig

Endemisch in Costa Rica und Panama. Ein altitudinaler Zugvogel: Brütet in Berg- und Nebelwäldern (800-2000m) und zieht außerhalb der Brutzeit in die feuchten Tieflandregenwälder.

VerhaltenMuster der täglichen Aktivität, Bewegung, Territorialnutzung, Nahrungssuche und saisonale Verhaltensänderungen. Mehrsprachig

Trotz seiner Größe oft schwer zu entdecken, da er sehr ruhig in den Baumkronen sitzt. Fliegt langsam und schwerfällig. Männchen balzen in Leks, plustern die rote Kehle auf und rufen laut.

Soziale AktivitätSozialstruktur: ob die Art einzelgängerisch, paarweise oder in Kolonien lebt; Hierarchie und Kommunikation. Mehrsprachig

Meist Einzelgänger. Männchen singen in lockeren Leks, aber ansonsten meidet die Art Gesellschaft und bildet nie Schwärme.

ErnährungsgildeWas die Art frisst, wie sie auf Nahrungssuche geht oder jagt, und ihre Rolle als Konsument im Nahrungsnetz. Mehrsprachig

Fruchtfresser im Kronendach.

Details zur NahrungsketteSpezifische Interaktionen in lokalen Nahrungsnetzen: Beutetiere, Prädatoren, Konkurrenten. Mehrsprachig

Vorwiegend Fruchtfresser. Spezialisiert auf wilde Avocados, deren große Samen sie intakt ausspeien. Fressen zudem große Insekten und kleine Frösche. Raubvögel jagen die Erwachsenen; Affen plündern die Nester.

FortpflanzungsverhaltenPaarungsstrategien, Balzverhalten, Nist- oder Laichverhalten und elterliche Fürsorge. Mehrsprachig

Polygam. Das Weibchen baut allein ein extrem loses, oft transparentes Nest aus Zweigen in Baumgabeln. Es brütet ein einziges Ei aus und zieht das Küken vollkommen ohne Männchen auf.

Körpermaße

Länge (cm)

35.0 - 41.0 cm

Gewicht (g)

300 g - 500 g

NachkommenTypische Anzahl von Jungtieren (Lebendgeburten, Eier oder Samen) pro Fortpflanzungsereignis oder Brutsaison.1 - 1
GeschlechtsdimorphismusBeobachtbare körperliche Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen der gleichen Art (Größe, Färbung, Merkmale).Ja

Lebenserwartung

GeschlechtsreifeAlter, in dem das Individuum zum ersten Mal fortpflanzungsfähig wird.

24 - 36 Monate

TragzeitDauer von der Befruchtung bis zur Geburt (Säugetiere) oder zum Schlüpfen (eierlegende Arten).

20 - 22

Lebenserwartung GeschätztErwartete Lebensdauer von der Geburt bis zum natürlichen Tod unter Wildbedingungen.
Männchen10 - 15 Jahre
Weibchen10 - 15 Jahre

GeschlechtsdimorphismusPhysische Unterschiede in Größe, Färbung oder Morphologie zwischen Männchen und Weibchen.

Männchen Mehrsprachig

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Weibchen Mehrsprachig

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AnpassungenErbliche Merkmale, die das Überleben und die Fortpflanzung der Art in ihrer Umgebung verbessern. Mehrsprachig

Aufblasbarer Kehlsack: Die nackte rote Haut dient nicht nur als optisches Signal, sondern wirkt als Resonanzkörper. Aufgeblasen verstärkt sie die extrem tiefen Rufe, die kilometerweit durch den Nebel dringen.
Breiter Rachen: Kann riesige, glatte Früchte (wilde Avocados) unzerkaut schlucken und die riesigen Kerne intakt wieder ausspucken.

BedrohungenDokumentierte Druckfaktoren, die die Population verringern: Habitatverlust, Jagd, Krankheiten, Klimawandel, invasive Arten. Mehrsprachig

Zerstörung von Migrationskorridoren: Die Abholzung der Wälder in mittleren und tiefen Lagen versperrt ihnen den Weg auf ihrer jährlichen Wanderung und führt zu Nahrungsmangel.
Jagd: Wegen seiner Größe wird er lokal manchmal gejagt. Sein bizarres Aussehen macht ihn zudem zu einem Ziel für Wilderer.

FaktenÜberraschende oder bemerkenswerte Fakten, die das Einzigartige oder ökologisch Bedeutsame dieser Art hervorheben. Mehrsprachig

Der Brüller im Kronendach: Sein Ruf ist ein extrem tiefes, dröhnendes 'BUUUM', das wie das Muhen eines Stiers oder das Blasen in eine leere Flasche klingt.
Drastischer Dimorphismus: Das Männchen ist bis zu 40 % schwerer als das Weibchen. Junge Männchen sehen jahrelang wie Weibchen aus, um Raubtieren nicht aufzufallen.