
AnimaliaIUCN LCIn Bearbeitung Kürzliche Sichtung
Phaethornis superciliosus
Langschwanz-Schattenkolibri
(Linnaeus, 1766)
Texte Mehrsprachig
Ein großer, unauffällig braun-olivgrün gefärbter Kolibri des dunklen Unterholzes. Er hat einen extrem langen, gebogenen Schnabel und markant verlängerte, weißspitzige mittlere Schwanzfedern.
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Julia Trouin
Taxonomie
StamChordata
KlasseAves
OrdnungApodiformes
FamilieTrochilidae
GattungPhaethornis
Taxonomische Autorität(Linnaeus, 1766)
Ökologie & Status
Herkunft
Heimisch
Trend
Abnehmend
Fortpflanzung
Trockenzeit
Rolle
Pflanzenfresser
Sichtungen
Ja
Lebensraum Mehrsprachig
Bewohnt ausschließlich das dunkle Unterholz intakter tropischer Regenwälder und meidet das helle Kronendach völlig.Verhalten Mehrsprachig
Fliegt sehr schnell und tief durchs Gebüsch. Führt oft Nektarraub durch, indem er extrem tiefe Blüten an der Basis ansticht. Badet im Flug durch Eintauchen in Bäche.Soziale Aktivität Mehrsprachig
Strikt einzelgängerisch auf den Futterrouten. Soziale Interaktionen beschränken sich auf die Leks der Männchen.Ernährungsgilde Mehrsprachig
Nektarfresser / Trapliner.Details zur Nahrungskette Mehrsprachig
Nektarfresser, der Blüten von Helikonien bevorzugt. Jagt zusätzlich Spinnen für die Eiweißversorgung. Wird oft von Baumschlangen erbeutet.Fortpflanzungsverhalten Mehrsprachig
Das Weibchen baut das Nest, bebrütet 2 Eier allein (ca. 15 Tage) und zieht die Jungen ohne Hilfe des Männchens auf.Körpermaße
Länge (cm)
13.0 - 16.0 cm
Gewicht (g)
4 g - 7 g
Nachkommen2 - 2
GeschlechtsdimorphismusNein
Lebenserwartung
Geschlechtsreife
10 - 12 Monate
Tragzeit
14 - 16
Lebenserwartung Geschätzt
Männchen3 - 7 Jahre
Weibchen3 - 7 Jahre
Anpassungen Mehrsprachig
Trapline-Foraging: Verteidigt keine festen Reviere, sondern fliegt täglich kilometelange, präzise Routen ab, um weit verstreute Blüten zu besuchen.
Der stark gebogene Schnabel hat sich in Koevolution mit bestimmten Pflanzen (wie Helikonien) entwickelt und passt exakt in deren gebogene Blütenkelche.
Bedrohungen Mehrsprachig
Die Rodung oder 'Säuberung' des Unterholzes vernichtet die Blütenpflanzen, auf die er zwingend angewiesen ist.
Waldfragmentierung zerschneidet ihre langen Flugrouten und zwingt sie, gefährliche offene Flächen zu überqueren.
Fakten Mehrsprachig
Männchen bilden sogenannte Leks (Balzplätze), wo sie stundenlang ununterbrochen singen und mit den Schwänzen wackeln, um Weibchen anzulocken.
Baut ein kegelförmiges Nest unter ein großes Blatt. Befestigt es mit Spinnweben und stabilisiert es mit einem Gegengewicht aus Schmutz an der Unterseite.
