Costa Rica Species
Amazona farinosa
AnimaliaHöchster Rang in der Taxonomie. Fasst alles Leben in Domänen zusammen: Animalia, Plantae, Fungi usw.IUCN NTInternationale Union für die Erhaltung der Natur — weltweite Autorität zum Aussterberisiko von Arten. — Vorwarnliste — kurz vor der Einstufung als Gefährdet. Erfordert kontinuierliche Überwachung.In BearbeitungAktueller Stand dieses Eintrags im redaktionellen Überprüfungsablauf. Kürzliche Sichtung

Amazona farinosa

Mülleramazone

(Boddaert, 1783)

Texte Mehrsprachig
Er ist der größte Papagei seiner Gattung in Amerika. Sein Gefieder ist überwiegend grün, zeichnet sich aber durch eine charakteristische 'mehlige' oder pudrige graublaue Bestäubung im Nacken und am oberen Rücken aus. Er hat einen sehr markanten, nackten weißen Augenring und einen massiven Schnabel. Im Flug ist ein leuchtend roter Spiegel auf den Armschwingen sichtbar.

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Julia Trouin

TaxonomieBiologische Klassifikation, die diese Art im Lebensbaum von Reich bis Gattung einordnet.

StamRang unter dem Reich. Fasst Organismen mit gleichem Grundbauplan zusammen (z.B. Chordata = Wirbeltiere und einige Wirbellose).Chordata
KlasseRang unter dem Stamm. Unterteilung nach strukturellen Merkmalen (z.B. Mammalia, Aves, Reptilia, Insecta).Aves
OrdnungRang unter der Klasse. Fasst verwandte Familien mit gemeinsamer Abstammung zusammen (z.B. Carnivora, Primates).Psittaciformes
FamilieRang unter der Ordnung. Fasst eng verwandte Gattungen zusammen (z.B. Felidae = Katzen, Canidae = Hunde).Psittacidae
GattungRang direkt über der Art. Das erste Wort des zweiteiligen wissenschaftlichen Namens.Amazona
Taxonomische AutoritätWissenschaftler, der diese Art zuerst formal beschrieben und veröffentlicht hat, gefolgt vom Erscheinungsjahr.(Boddaert, 1783)
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Demnächst

Ökologie & StatusWie diese Art lebt: Habitat, Ernährung, Verhalten, Populationsstatus und Rolle in ihrem Ökosystem.

HerkunftOb die Art einheimisch (hier entstanden), endemisch (nur hier vorkommend) oder durch menschliche Aktivität eingeführt wurde.

Heimisch

TrendRichtung der Veränderung der Populationsgröße: zunehmend, stabil, abnehmend oder unbekannt.

Abnehmend

FortpflanzungJahreszeit, in der sich diese Art typischerweise fortpflanzt oder blüht.

--

RollePosition in der Nahrungskette: Produzent, Herbivore, Karnivore, Omnivore, Zersetzer oder Parasit.

Fruchtfresser

SichtungenOb diese Art in den letzten Jahren in Costa Rica in freier Wildbahn beobachtet wurde.

Ja

LebensraumÜberblick über die spezifischen Ökosysteme und Umgebungen, in denen diese Art in Costa Rica vorkommt. Mehrsprachig

Er gedeiht im Blätterdach ausgedehnter, unberührter feuchter Tieflandregenwälder und hoher Galeriewälder, meist unterhalb von 1.000 Metern Höhe. Er benötigt riesige zusammenhängende Waldgebiete.

VerhaltenMuster der täglichen Aktivität, Bewegung, Territorialnutzung, Nahrungssuche und saisonale Verhaltensänderungen. Mehrsprachig

Sie sind sehr gesellige Vögel, deren Gewohnheiten auf das Blätterdach beschränkt sind. Sie verbringen den Tag mit der Nahrungssuche in kleinen Gruppen, sammeln sich aber in der Abenddämmerung an riesigen gemeinsamen Schlafplätzen.

Soziale AktivitätSozialstruktur: ob die Art einzelgängerisch, paarweise oder in Kolonien lebt; Hierarchie und Kommunikation. Mehrsprachig

Sie weisen ein hohes Maß an Geselligkeit auf. Paare bilden lebenslange monogame Bindungen und sind unzertrennlich.

ErnährungsgildeWas die Art frisst, wie sie auf Nahrungssuche geht oder jagt, und ihre Rolle als Konsument im Nahrungsnetz. Mehrsprachig

Hauptsächlich Frugivore und Granivore im oberen Blätterdach. Seine Nahrung umfasst eine große Vielfalt an harten Samen, Nüssen und Früchten.

Details zur NahrungsketteSpezifische Interaktionen in lokalen Nahrungsnetzen: Beutetiere, Prädatoren, Konkurrenten. Mehrsprachig

Sie spielen eine entscheidende Rolle als Samenprädatoren. Ihre unordentlichen Fressgewohnheiten liefern jedoch Nahrung für landlebende Pflanzenfresser.

FortpflanzungsverhaltenPaarungsstrategien, Balzverhalten, Nist- oder Laichverhalten und elterliche Fürsorge. Mehrsprachig

Sie nisten in tiefen natürlichen Baumhöhlen. Das Weibchen legt 2 bis 3 weiße Eier. Sie allein brütet etwa 28 Tage lang.

Körpermaße

Länge (cm)

38.0 - 41.0 cm

Gewicht (g)

540 g - 790 g

NachkommenTypische Anzahl von Jungtieren (Lebendgeburten, Eier oder Samen) pro Fortpflanzungsereignis oder Brutsaison.2 - 3
GeschlechtsdimorphismusBeobachtbare körperliche Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen der gleichen Art (Größe, Färbung, Merkmale).Nein

Lebenserwartung

GeschlechtsreifeAlter, in dem das Individuum zum ersten Mal fortpflanzungsfähig wird.

4 - 5 Jahre

TragzeitDauer von der Befruchtung bis zur Geburt (Säugetiere) oder zum Schlüpfen (eierlegende Arten).

25 - 28

Lebenserwartung GeschätztErwartete Lebensdauer von der Geburt bis zum natürlichen Tod unter Wildbedingungen.
Männchen40 - 60 Jahre
Weibchen40 - 60 Jahre

AnpassungenErbliche Merkmale, die das Überleben und die Fortpflanzung der Art in ihrer Umgebung verbessern. Mehrsprachig

Puderdunen: Ihre Federn produzieren ein feines Keratinpulver, das ihren Körper bedeckt und eine einzigartige 'mehlige' Tarnung bietet.
Drehmomentstarker Schnabel: Ausgestattet mit einem massiven Schnabel, der enormen Druck ausüben kann, um extrem harte Samenkapseln zu knacken.

BedrohungenDokumentierte Druckfaktoren, die die Population verringern: Habitatverlust, Jagd, Krankheiten, Klimawandel, invasive Arten. Mehrsprachig

Lebensraumverlust durch Entwaldung: Da sie stark von unberührten Primärwäldern abhängig sind, zerstört die Abholzung ihre Lebensgrundlage.
Illegaler Tierhandel: Ihre beeindruckende Größe und ihr fügsames Temperament machen sie auf dem Schwarzmarkt für Haustiere sehr begehrt.

FaktenÜberraschende oder bemerkenswerte Fakten, die das Einzigartige oder ökologisch Bedeutsame dieser Art hervorheben. Mehrsprachig

Der sanfte Riese: Sie sind als 'sanfte Riesen' bekannt, da sie im Vergleich zu anderen Papageienarten ein überraschend entspanntes Verhalten zeigen.
Fernkommunikation: Ihre resonanten Rufe können mehrere Kilometer über das Blätterdach wandern, um den Schwarm zu koordinieren.