Costa Rica Species
Xeromphalina tenuipes
FungiHöchster Rang in der Taxonomie. Fasst alles Leben in Domänen zusammen: Animalia, Plantae, Fungi usw.IUCN LCInternationale Union für die Erhaltung der Natur — weltweite Autorität zum Aussterberisiko von Arten. — Nicht gefährdet — weit verbreitet und häufig; kein unmittelbares Aussterberisiko.In BearbeitungAktueller Stand dieses Eintrags im redaktionellen Überprüfungsablauf. Kürzliche Sichtung

Xeromphalina tenuipes

Dünnstieliger Glöckchennabeling

(Schwein.) A.H.Sm., 1953

Texte Mehrsprachig
Ein kleiner, zarter holzzersetzender Pilz, der leicht an seinem konvexen bis leicht eingedrückten, goldgelben bis lohfarben-orangefarbenen Hut zu erkennen ist, der eine deutlich samtige oder fein flaumige Textur aufweist. Die auffälligen gelben Lamellen laufen leicht am schlanken, zähen, rotbraunen Stiel herab, der nahe seiner wurzelnden Basis typischerweise mit feinen Haaren bedeckt ist.

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Julia Trouin

TaxonomieBiologische Klassifikation, die diese Art im Lebensbaum von Reich bis Gattung einordnet.

StamRang unter dem Reich. Fasst Organismen mit gleichem Grundbauplan zusammen (z.B. Chordata = Wirbeltiere und einige Wirbellose).Basidiomycota
KlasseRang unter dem Stamm. Unterteilung nach strukturellen Merkmalen (z.B. Mammalia, Aves, Reptilia, Insecta).Agaricomycetes
OrdnungRang unter der Klasse. Fasst verwandte Familien mit gemeinsamer Abstammung zusammen (z.B. Carnivora, Primates).Agaricales
FamilieRang unter der Ordnung. Fasst eng verwandte Gattungen zusammen (z.B. Felidae = Katzen, Canidae = Hunde).Mycenaceae
GattungRang direkt über der Art. Das erste Wort des zweiteiligen wissenschaftlichen Namens.Xeromphalina
Taxonomische AutoritätWissenschaftler, der diese Art zuerst formal beschrieben und veröffentlicht hat, gefolgt vom Erscheinungsjahr.(Schwein.) A.H.Sm., 1953
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Ökologie & StatusWie diese Art lebt: Habitat, Ernährung, Verhalten, Populationsstatus und Rolle in ihrem Ökosystem.

HerkunftOb die Art einheimisch (hier entstanden), endemisch (nur hier vorkommend) oder durch menschliche Aktivität eingeführt wurde.

Heimisch

TrendRichtung der Veränderung der Populationsgröße: zunehmend, stabil, abnehmend oder unbekannt.

Stabil

RollePosition in der Nahrungskette: Produzent, Herbivore, Karnivore, Omnivore, Zersetzer oder Parasit.

Pflanzenfresser

GenießbarkeitOb dieser Pilz essbar, giftig, halluzinogen oder von unbekannter Sicherheit ist. Niemals nur auf Grundlage dieser Daten verzehren.

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HutformForm des Pilzhutes (Pileus): konvex, flach, genabelt, trichterförmig, glockenförmig usw.

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HymenophorSportragende Fläche des Pilzes: Lamellen, Poren, Zähne, Leisten, glatt oder runzelig.

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FruchtzeitJahreszeit, in der sich diese Art typischerweise fortpflanzt oder blüht.

Ganzjährig

SichtungenOb diese Art in den letzten Jahren in Costa Rica in freier Wildbahn beobachtet wurde.

Ja

LebensraumÜberblick über die spezifischen Ökosysteme und Umgebungen, in denen diese Art in Costa Rica vorkommt. Mehrsprachig

Wächst hauptsächlich in Büscheln auf abgestorbenen, verrottenden Baumstämmen und herabgefallenen Ästen von Laubbäumen, insbesondere Eiche und Buche, in feuchten, gemäßigten und subtropischen Wäldern in Nord- und Südamerika.

SubstratDas organische Material oder der Wirtsorganismus, den dieser Pilz besiedelt und abbaut. Mehrsprachig

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VerhaltenMuster der täglichen Aktivität, Bewegung, Territorialnutzung, Nahrungssuche und saisonale Verhaltensänderungen. Mehrsprachig

Ein holzbewohnender Saprophyt, der im Inneren verrottender Baumstämme ein aktives Netzwerk bildet. Er überdauert mehrere Jahreszeiten hinweg als Myzel im Holz und bringt als Reaktion auf anhaltende Umgebungsfeuchtigkeit saisonale Schübe trompetenartiger Fruchtkörper hervor.

Körpermaße

Länge (cm)

1.0 - 5.0 cm

Hymenium-StrukturenMakrofotografien der sporenerzeugenden Flächen zur Pilzbestimmung.

Keine Bilder der Hymeniumoberfläche verfügbar.

AnpassungenErbliche Merkmale, die das Überleben und die Fortpflanzung der Art in ihrer Umgebung verbessern. Mehrsprachig

Die dichte, samtige Hyphenschicht auf Hut und Stiel trägt dazu bei, die Oberflächenverdunstung zu reduzieren und die Feuchtigkeit im kleinen Fruchtkörper während kürzerer Trockenperioden im Unterholz zu bewahren.
Besitzt eine physikalisch zähe, faserige Stielstruktur, die sich fest in harten Holzfasern verankert, sodass der winzige Pilz mechanischen Störungen durch Wind oder Regen standhalten kann.

BedrohungenDokumentierte Druckfaktoren, die die Population verringern: Habitatverlust, Jagd, Krankheiten, Klimawandel, invasive Arten. Mehrsprachig

Intensive Holzernte und aggressive forstwirtschaftliche Aufräumarbeiten, bei denen umgestürzte Baumstämme systematisch entfernt werden, zerstören die spezifischen Mikrohabitate, die für ein langfristiges vegetatives Myzelwachstum erforderlich sind.

FaktenÜberraschende oder bemerkenswerte Fakten, die das Einzigartige oder ökologisch Bedeutsame dieser Art hervorheben. Mehrsprachig

Der Artname 'tenuipes' bedeutet aus dem Lateinischen übersetzt wörtlich 'dünnfüßig' oder 'schlankstielig' und hebt seine bemerkenswert dünne, aber dennoch robuste und widerstandsfähige Stielstruktur hervor.