Costa Rica Species
Brosimum alicastrum
PlantaeHöchster Rang in der Taxonomie. Fasst alles Leben in Domänen zusammen: Animalia, Plantae, Fungi usw.IUCN LCInternationale Union für die Erhaltung der Natur — weltweite Autorität zum Aussterberisiko von Arten. — Nicht gefährdet — weit verbreitet und häufig; kein unmittelbares Aussterberisiko.In BearbeitungAktueller Stand dieses Eintrags im redaktionellen Überprüfungsablauf. Kürzliche Sichtung

Brosimum alicastrum

Brot nussbaum

Sw., 1788

Texte Mehrsprachig
Ein majestätischer, immergrüner Kronendachbaum, der bis zu 45 Meter hoch wird. Er zeichnet sich durch einen geraden, zylindrischen Stamm mit glatter grauer Rinde, eine dichte Krone, dunkelgrüne, glänzende Blätter und gelb-orangefarbene Früchte aus.

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Julia Trouin

TaxonomieBiologische Klassifikation, die diese Art im Lebensbaum von Reich bis Gattung einordnet.

StamRang unter dem Reich. Fasst Organismen mit gleichem Grundbauplan zusammen (z.B. Chordata = Wirbeltiere und einige Wirbellose).Tracheophyta
KlasseRang unter dem Stamm. Unterteilung nach strukturellen Merkmalen (z.B. Mammalia, Aves, Reptilia, Insecta).Magnoliopsida
OrdnungRang unter der Klasse. Fasst verwandte Familien mit gemeinsamer Abstammung zusammen (z.B. Carnivora, Primates).Rosales
FamilieRang unter der Ordnung. Fasst eng verwandte Gattungen zusammen (z.B. Felidae = Katzen, Canidae = Hunde).Moraceae
GattungRang direkt über der Art. Das erste Wort des zweiteiligen wissenschaftlichen Namens.Brosimum
Taxonomische AutoritätWissenschaftler, der diese Art zuerst formal beschrieben und veröffentlicht hat, gefolgt vom Erscheinungsjahr.Sw., 1788
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66%
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Ökologie & StatusWie diese Art lebt: Habitat, Ernährung, Verhalten, Populationsstatus und Rolle in ihrem Ökosystem.

HerkunftOb die Art einheimisch (hier entstanden), endemisch (nur hier vorkommend) oder durch menschliche Aktivität eingeführt wurde.

Heimisch

TrendRichtung der Veränderung der Populationsgröße: zunehmend, stabil, abnehmend oder unbekannt.

Abnehmend

RollePosition in der Nahrungskette: Produzent, Herbivore, Karnivore, Omnivore, Zersetzer oder Parasit.

Primärproduzent

WuchsformPhysische Form und Struktur der Pflanze: Baum, Strauch, Kraut, Kletterpflanze, Epiphyt, aquatisch usw.

--

BlatttypBlatteigenschaften: laubabwerfend (saisonaler Blattfall), immergrün, einfach, zusammengesetzt, nadelförmig usw.

--

BlütezeitJahreszeit, in der sich diese Art typischerweise fortpflanzt oder blüht.

Ganzjährig

SichtungenOb diese Art in den letzten Jahren in Costa Rica in freier Wildbahn beobachtet wurde.

Ja

LebensraumÜberblick über die spezifischen Ökosysteme und Umgebungen, in denen diese Art in Costa Rica vorkommt. Mehrsprachig

Gedeiht in tropischen feuchten und trockenen Primärwäldern und dominiert häufig auf verkarsteten Kalksteinböden sowie gut entwässerten Alluvialebenen. Sie kommt von Meereshöhe bis zu 1.200 Metern vor.

Licht- & WasserbedarfLichtintensität und Feuchtigkeitsgehalt, die diese Pflanze zum Wachsen und Reproduzieren benötigt. Mehrsprachig

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VerhaltenMuster der täglichen Aktivität, Bewegung, Territorialnutzung, Nahrungssuche und saisonale Verhaltensänderungen. Mehrsprachig

Fungiert als eine entscheidende strukturelle und ökologische Schlüsselart in neotropischen Wäldern. Ihr gewaltiges immergrünes Kronendach sorgt für Mikroklimastabilität und permanenten Schatten.

Toxizität / NutzungVorhandene Giftstoffe und dokumentierte Auswirkungen auf Menschen oder andere Organismen. Mehrsprachig

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Körpermaße

Länge (cm)

2000.0 - 4500.0 cm

FortpflanzungsstrukturenBlüten, Früchte und Samen: Fortpflanzungsorgane und ihr saisonales Erscheinen.

Blumenfotos (Max 2)

Kein Bild

Fruchtfotos (Max 2)

Kein Bild

AnpassungenErbliche Merkmale, die das Überleben und die Fortpflanzung der Art in ihrer Umgebung verbessern. Mehrsprachig

Entwickelt eine tiefe Pfahlwurzel und ein weitverzweigtes Wurzelsystem, das es dem Baum ermöglicht, Feuchtigkeit aus tiefen Gesteinsspalten zu ziehen und so langanhaltende Dürreperioden unbeschadet zu überstehen.
Scheidet bei Verletzung einen dicken, weißen, ungiftigen Milchsaft (Latex) aus, der als hochwirksame chemische und mechanische Abwehr gegen pflanzenfressende Insekten und Borkenkäfer dient.

BedrohungenDokumentierte Druckfaktoren, die die Population verringern: Habitatverlust, Jagd, Krankheiten, Klimawandel, invasive Arten. Mehrsprachig

Schwerer Lebensraumverlust durch weitreichende Entwaldung für die Viehzucht, intensive landwirtschaftliche Nutzung und urbane Zersiedelung im gesamten zentralamerikanischen Verbreitungsgebiet.
Übermäßige Ernte von Wildsamen und intensives Schneiden von Zweigen als Notfutter für das Vieh in schweren Trockenzeiten, was die natürlichen Verjüngungszyklen des Waldes stark einschränkt.

FaktenÜberraschende oder bemerkenswerte Fakten, die das Einzigartige oder ökologisch Bedeutsame dieser Art hervorheben. Mehrsprachig

Die alten Maya-Zivilisationen schätzten und kultivierten diesen Baum sehr. Seine Samen sind Nährstoffbomben voller Proteine und Calcium und dienten als überlebenswichtiges Nahrungsmittel bei Hungersnöten.