Costa Rica Species
Lycoperdon echinatum
FungiHöchster Rang in der Taxonomie. Fasst alles Leben in Domänen zusammen: Animalia, Plantae, Fungi usw.IUCN NEInternationale Union für die Erhaltung der Natur — weltweite Autorität zum Aussterberisiko von Arten. — Nicht bewertet — noch nicht nach den Kriterien der Roten Liste der IUCN bewertet.In BearbeitungAktueller Stand dieses Eintrags im redaktionellen Überprüfungsablauf. Kürzliche Sichtung

Lycoperdon echinatum

Igel-Stäubling

Pers., 1794

Texte Mehrsprachig
Ein unverwechselbarer, mittelgroßer Stäubling mit einem annähernd kugeligen bis birnenförmigen Fruchtkörper. Die äußere Schicht (Exoperidie) ist dicht mit langen, spitzen, pyramidenförmigen Stacheln besetzt, die an den Spitzen oft zusammengeneigt sind. Die Stacheln färben sich im Alter dunkelbraun und fallen schließlich ab, wodurch ein netzartiges Muster auf der inneren Haut sichtbar wird.

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Julia Trouin

TaxonomieBiologische Klassifikation, die diese Art im Lebensbaum von Reich bis Gattung einordnet.

StamRang unter dem Reich. Fasst Organismen mit gleichem Grundbauplan zusammen (z.B. Chordata = Wirbeltiere und einige Wirbellose).Basidiomycota
KlasseRang unter dem Stamm. Unterteilung nach strukturellen Merkmalen (z.B. Mammalia, Aves, Reptilia, Insecta).Agaricomycetes
OrdnungRang unter der Klasse. Fasst verwandte Familien mit gemeinsamer Abstammung zusammen (z.B. Carnivora, Primates).Agaricales
FamilieRang unter der Ordnung. Fasst eng verwandte Gattungen zusammen (z.B. Felidae = Katzen, Canidae = Hunde).Agaricaceae
GattungRang direkt über der Art. Das erste Wort des zweiteiligen wissenschaftlichen Namens.Lycoperdon
Taxonomische AutoritätWissenschaftler, der diese Art zuerst formal beschrieben und veröffentlicht hat, gefolgt vom Erscheinungsjahr.Pers., 1794
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Ökologie & StatusWie diese Art lebt: Habitat, Ernährung, Verhalten, Populationsstatus und Rolle in ihrem Ökosystem.

HerkunftOb die Art einheimisch (hier entstanden), endemisch (nur hier vorkommend) oder durch menschliche Aktivität eingeführt wurde.

Heimisch

TrendRichtung der Veränderung der Populationsgröße: zunehmend, stabil, abnehmend oder unbekannt.

Unbekannt

RollePosition in der Nahrungskette: Produzent, Herbivore, Karnivore, Omnivore, Zersetzer oder Parasit.

Zersetzer

GenießbarkeitOb dieser Pilz essbar, giftig, halluzinogen oder von unbekannter Sicherheit ist. Niemals nur auf Grundlage dieser Daten verzehren.

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HutformForm des Pilzhutes (Pileus): konvex, flach, genabelt, trichterförmig, glockenförmig usw.

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HymenophorSportragende Fläche des Pilzes: Lamellen, Poren, Zähne, Leisten, glatt oder runzelig.

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FruchtzeitJahreszeit, in der sich diese Art typischerweise fortpflanzt oder blüht.

Ganzjährig

SichtungenOb diese Art in den letzten Jahren in Costa Rica in freier Wildbahn beobachtet wurde.

Ja

LebensraumÜberblick über die spezifischen Ökosysteme und Umgebungen, in denen diese Art in Costa Rica vorkommt. Mehrsprachig

Hauptsächlich auf reife, ungestörte Laubwälder beschränkt, mit einer ökologischen Vorliebe für kalkhaltige oder nährstoffreiche Böden. Er wächst als Humus-Saprobiont inmitten tiefer Laubstreu, verrottender organischer Reste und moosiger Hänge, vor allem in alten Buchen- und Eichenwäldern.

SubstratDas organische Material oder der Wirtsorganismus, den dieser Pilz besiedelt und abbaut. Mehrsprachig

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VerhaltenMuster der täglichen Aktivität, Bewegung, Territorialnutzung, Nahrungssuche und saisonale Verhaltensänderungen. Mehrsprachig

Ein stationärer Humus-Saprobiont, der den größten Teil seines Lebenszyklus als ausgedehntes, unterirdisches Myzelnetzwerk verbringt. Er baut herabgefallenes organisches Material ab. Im Spätsommer und Herbst bilden sich die stacheligen Fruchtkörper.

Körpermaße

Länge (cm)

0.2 - 6.0 cm

Hymenium-StrukturenMakrofotografien der sporenerzeugenden Flächen zur Pilzbestimmung.

Keine Bilder der Hymeniumoberfläche verfügbar.

AnpassungenErbliche Merkmale, die das Überleben und die Fortpflanzung der Art in ihrer Umgebung verbessern. Mehrsprachig

Die dichte Panzerung aus langen Stacheln bildet eine wirksame physische Barriere, die die empfindliche, wasserreiche innere Gleba (Sporenmasse) vor räuberischen Mikroarthropoden und dem Aufprall schwerer Regenfälle schützt.
Nutzt einen effizienten, blasebalgähnlichen Mechanismus zur Sporenverbreitung. Die innere Haut bleibt hochflexibel, sodass mechanischer Druck durch Regentropfen oder vorbeiziehende Tiere eine Wolke aus Sporen aus dem Loch presst.

BedrohungenDokumentierte Druckfaktoren, die die Population verringern: Habitatverlust, Jagd, Krankheiten, Klimawandel, invasive Arten. Mehrsprachig

Bodenverdichtung durch schwere Forstmaschinen und unregulierten Tourismus abseits der Wege, was das Gleichgewicht der Laubstreu zerstört und das zerbrechliche unterirdische Myzelnetzwerk zum Einsturz bringt.

FaktenÜberraschende oder bemerkenswerte Fakten, die das Einzigartige oder ökologisch Bedeutsame dieser Art hervorheben. Mehrsprachig

Wenn die Stacheln abfallen, hinterlassen sie ein perfektes Gitter winziger Narben auf der inneren Schicht, was dem Stäubling ein einzigartiges netzartiges Muster verleiht, das unter einer Lupe an ein Kettenhemd erinnert.