Costa Rica Species
Amazilia tzacatl
AnimaliaHöchster Rang in der Taxonomie. Fasst alles Leben in Domänen zusammen: Animalia, Plantae, Fungi usw.IUCN LCInternationale Union für die Erhaltung der Natur — weltweite Autorität zum Aussterberisiko von Arten. — Nicht gefährdet — weit verbreitet und häufig; kein unmittelbares Aussterberisiko.In BearbeitungAktueller Stand dieses Eintrags im redaktionellen Überprüfungsablauf. Kürzliche Sichtung

Amazilia tzacatl

Rotschwanzamazilie

(De la Llave, 1833)

Texte Mehrsprachig
Ein mittelgroßer, robuster Kolibri. Brust und Rücken leuchten smaragdgrün, der Bauch ist grau. Sehr auffällig ist der rostrote Schwanz und der zweifarbige Schnabel (oben schwarz, unten rot).

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Julia Trouin

TaxonomieBiologische Klassifikation, die diese Art im Lebensbaum von Reich bis Gattung einordnet.

StamRang unter dem Reich. Fasst Organismen mit gleichem Grundbauplan zusammen (z.B. Chordata = Wirbeltiere und einige Wirbellose).Chordata
KlasseRang unter dem Stamm. Unterteilung nach strukturellen Merkmalen (z.B. Mammalia, Aves, Reptilia, Insecta).Aves
OrdnungRang unter der Klasse. Fasst verwandte Familien mit gemeinsamer Abstammung zusammen (z.B. Carnivora, Primates).Apodiformes
FamilieRang unter der Ordnung. Fasst eng verwandte Gattungen zusammen (z.B. Felidae = Katzen, Canidae = Hunde).Trochilidae
GattungRang direkt über der Art. Das erste Wort des zweiteiligen wissenschaftlichen Namens.Amazilia
Taxonomische AutoritätWissenschaftler, der diese Art zuerst formal beschrieben und veröffentlicht hat, gefolgt vom Erscheinungsjahr.(De la Llave, 1833)
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Demnächst

Ökologie & StatusWie diese Art lebt: Habitat, Ernährung, Verhalten, Populationsstatus und Rolle in ihrem Ökosystem.

HerkunftOb die Art einheimisch (hier entstanden), endemisch (nur hier vorkommend) oder durch menschliche Aktivität eingeführt wurde.

Heimisch

TrendRichtung der Veränderung der Populationsgröße: zunehmend, stabil, abnehmend oder unbekannt.

Zunehmend

FortpflanzungJahreszeit, in der sich diese Art typischerweise fortpflanzt oder blüht.

Ganzjährig

RollePosition in der Nahrungskette: Produzent, Herbivore, Karnivore, Omnivore, Zersetzer oder Parasit.

Pflanzenfresser

SichtungenOb diese Art in den letzten Jahren in Costa Rica in freier Wildbahn beobachtet wurde.

Ja

LebensraumÜberblick über die spezifischen Ökosysteme und Umgebungen, in denen diese Art in Costa Rica vorkommt. Mehrsprachig

Ein Meister der Anpassung. Meidet dichte Wälder und bevorzugt offene, sonnige Landschaften, Waldränder, Kaffeeplantagen, Parks und blumenreiche Stadtgärten.

VerhaltenMuster der täglichen Aktivität, Bewegung, Territorialnutzung, Nahrungssuche und saisonale Verhaltensänderungen. Mehrsprachig

Tagaktiv und sehr territorial. Verteidigt seinen Blütenbestand aggressiv von einem exponierten Wachtposten aus. Stößt bei Verfolgungsjagden laute, spitze Rufe aus.

Soziale AktivitätSozialstruktur: ob die Art einzelgängerisch, paarweise oder in Kolonien lebt; Hierarchie und Kommunikation. Mehrsprachig

Strikt einzelgängerisch und extrem territorial. Duldet keine Artgenossen im Revier.

ErnährungsgildeWas die Art frisst, wie sie auf Nahrungssuche geht oder jagt, und ihre Rolle als Konsument im Nahrungsnetz. Mehrsprachig

Nektarfresser / Revierverteidiger.

Details zur NahrungsketteSpezifische Interaktionen in lokalen Nahrungsnetzen: Beutetiere, Prädatoren, Konkurrenten. Mehrsprachig

Ernährt sich von Nektar (liebt rote Blüten) und Insekten (kleine Mücken, Spinnen). Fällt manchmal baumbewohnenden Schlangen oder Katzen zum Opfer.

FortpflanzungsverhaltenPaarungsstrategien, Balzverhalten, Nist- oder Laichverhalten und elterliche Fürsorge. Mehrsprachig

Das Weibchen baut allein ein winziges Schalennest aus Spinnweben und Flechten. Es bebrütet 2 Eier ca. 15 Tage und zieht die Jungen allein auf.

Körpermaße

Länge (cm)

9.0 - 11.0 cm

Gewicht (g)

4.5 g - 5.5 g

NachkommenTypische Anzahl von Jungtieren (Lebendgeburten, Eier oder Samen) pro Fortpflanzungsereignis oder Brutsaison.2 - 2
GeschlechtsdimorphismusBeobachtbare körperliche Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen der gleichen Art (Größe, Färbung, Merkmale).Nein

Lebenserwartung

GeschlechtsreifeAlter, in dem das Individuum zum ersten Mal fortpflanzungsfähig wird.

10 - 12 Monate

TragzeitDauer von der Befruchtung bis zur Geburt (Säugetiere) oder zum Schlüpfen (eierlegende Arten).

15 - 16

Lebenserwartung GeschätztErwartete Lebensdauer von der Geburt bis zum natürlichen Tod unter Wildbedingungen.
Männchen3 - 5 Jahre
Weibchen3 - 5 Jahre

AnpassungenErbliche Merkmale, die das Überleben und die Fortpflanzung der Art in ihrer Umgebung verbessern. Mehrsprachig

Aggressives Territorialverhalten: Verteidigt sein eigenes Blütenrevier vehement. Nutzt seine überragende Flugkunst, um jeden Eindringling wie ein Projektil anzugreifen.
Torpor-Stoffwechsel: Fällt in kalten Nächten in eine Art Kältestarre (Torpor), um Energie zu sparen, da sein extrem hoher Stoffwechsel ihn sonst verhungern ließe.

BedrohungenDokumentierte Druckfaktoren, die die Population verringern: Habitatverlust, Jagd, Krankheiten, Klimawandel, invasive Arten. Mehrsprachig

Hohe Sterblichkeitsrate in Städten durch tödliche Kollisionen mit spiegelnden Fensterscheiben während ihrer rasend schnellen Revierkämpfe.
Hauskatzen sind eine große Bedrohung, wenn die Kolibris Nektar an niedrig wachsenden Gartenpflanzen saugen.

FaktenÜberraschende oder bemerkenswerte Fakten, die das Einzigartige oder ökologisch Bedeutsame dieser Art hervorheben. Mehrsprachig

Elastische Nester: Die Weibchen bauen ihre Nester aus Pflanzenwolle und Spinnweben. Das Spinnennetz macht das Nest dehnbar, sodass es mit den wachsenden Küken größer wird.
Furchtlose Krieger: Sie sind extrem angriffslustig und greifen sogar Tukane oder kleine Falken an, wenn diese ihrem Blütenrevier zu nahe kommen.