Costa Rica Species
Galbula ruficauda
AnimaliaIUCN LCIn Bearbeitung Kürzliche Sichtung

Galbula ruficauda

Rotschwanz-Glanzvogel

Cuvier, 1816

Texte Mehrsprachig
Ein schlanker, äußerst eleganter Vogel. Kopf, Rücken und Brust leuchten metallisch smaragdgrün mit goldenen Reflexen. Bauch und der lange, spitze Schwanz sind rostbraun. Der Schnabel ist schwarz, extrem lang und nadelartig gerade.

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Julia Trouin

Taxonomie

StamChordata
KlasseAves
OrdnungGalbuliformes
FamilieGalbulidae
GattungGalbula
Taxonomische AutoritätCuvier, 1816

Ökologie & Status

Herkunft

Heimisch

Trend

Abnehmend

Fortpflanzung

Trockenzeit

Rolle

Insektenfresser

Sichtungen

Ja

Lebensraum Mehrsprachig

Bevorzugt Waldränder, Galeriewälder entlang von Flüssen und dichten Sekundärwuchs. Meidet das dunkle Waldinnere und jagt in Übergangszonen, wo Licht fliegende Insekten anlockt.

Verhalten Mehrsprachig

Ein Lauerjäger, der oft minutenlang reglos auf einem Ast sitzt und nur den Kopf dreht. Erspäht er ein Insekt, jagt er blitzschnell los und kehrt stets auf denselben Ast zurück.

Soziale Aktivität Mehrsprachig

Meist in Paaren anzutreffen. Sehr territorial; Paare rufen oft gemeinsam, um ihr Revier gegen Artgenossen abzugrenzen.

Ernährungsgilde Mehrsprachig

Insekten-Luftjäger (Rückkehr zum Ansitz).

Details zur Nahrungskette Mehrsprachig

Reiner Insektenfresser. Jagt fliegende Großinsekten wie Schmetterlinge, Libellen und Wespen. Wird manchmal von kleinen, schnellen Falken erbeutet.

Fortpflanzungsverhalten Mehrsprachig

Monogam. Graben gemeinsam eine 30-50 cm tiefe Höhle in steile Erdwände oder Termitennester. Legen 2-4 weiße Eier (ca. 20 Tage Brutzeit). Beide füttern die Jungen.

Körpermaße

Länge (cm)

22.0 - 28.0 cm

Gewicht (g)

20 g - 30 g

Nachkommen2 - 4
GeschlechtsdimorphismusJa

Lebenserwartung

Geschlechtsreife

12 - 24 Monate

Tragzeit

19 - 23

Lebenserwartung Geschätzt
Männchen5 - 8 Jahre
Weibchen5 - 8 Jahre

Geschlechtsdimorphismus

Männchen Mehrsprachig

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Weibchen Mehrsprachig

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Anpassungen Mehrsprachig

Nadel-Schnabel: Der lange, dünne Schnabel dient als Präzisionspinzette, um wehrhafte Insekten (Wespen) in der Luft zu fangen und sie auf sicherer Distanz zum Gesicht zu halten.
Schmetterlings-Verarbeitung: Ein Spezialist für die Jagd auf große Schmetterlinge. Schlägt die Beute hart gegen den Ast, um die großen Flügel abzutrennen, bevor der Körper verschluckt wird.

Bedrohungen Mehrsprachig

Pestizideinsatz: Da sie reine Insektenfresser sind, vernichtet die Begiftung von Agrarflächen am Waldrand ihre Nahrungsgrundlage völlig.
Zerstörung der Steilufer: Die Begradigung von Flüssen und die Zerstörung von Lehmwänden berauben sie der einzigen Orte, an denen sie ihre Bruthöhlen graben können.

Fakten Mehrsprachig

Falscher Riesenkolibri: Wegen des schimmernden Gefieders und des langen Schnabels wird er oft mit einem Riesenkolibri verwechselt, obwohl er reiner Insektenjäger ist.
Wespenjäger: Unerschrockene Jäger wehrhafter Insekten. Fangen große Bienen und Wespen und schlagen sie hart gegen den Ast, um den Stachel unschädlich zu machen.