Costa Rica Species
Trogon melanocephalus
AnimaliaHöchster Rang in der Taxonomie. Fasst alles Leben in Domänen zusammen: Animalia, Plantae, Fungi usw.IUCN LCInternationale Union für die Erhaltung der Natur — weltweite Autorität zum Aussterberisiko von Arten. — Nicht gefährdet — weit verbreitet und häufig; kein unmittelbares Aussterberisiko.In BearbeitungAktueller Stand dieses Eintrags im redaktionellen Überprüfungsablauf. Kürzliche Sichtung

Trogon melanocephalus

Schwarzkopftrogon

Gould, 1836

Texte Mehrsprachig
Ein mittelgroßer Trogon. Das Männchen hat einen schwarzen Kopf, eine leuchtend gelbe Unterseite und einen smaragdgrünen Rücken. Sehr markant ist der hellblaue, nackte Augenring. Weibchen sind oberseits schiefergrau.

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TaxonomieBiologische Klassifikation, die diese Art im Lebensbaum von Reich bis Gattung einordnet.

StamRang unter dem Reich. Fasst Organismen mit gleichem Grundbauplan zusammen (z.B. Chordata = Wirbeltiere und einige Wirbellose).Chordata
KlasseRang unter dem Stamm. Unterteilung nach strukturellen Merkmalen (z.B. Mammalia, Aves, Reptilia, Insecta).Aves
OrdnungRang unter der Klasse. Fasst verwandte Familien mit gemeinsamer Abstammung zusammen (z.B. Carnivora, Primates).Trogoniformes
FamilieRang unter der Ordnung. Fasst eng verwandte Gattungen zusammen (z.B. Felidae = Katzen, Canidae = Hunde).Trogonidae
GattungRang direkt über der Art. Das erste Wort des zweiteiligen wissenschaftlichen Namens.Trogon
Taxonomische AutoritätWissenschaftler, der diese Art zuerst formal beschrieben und veröffentlicht hat, gefolgt vom Erscheinungsjahr.Gould, 1836
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Ökologie & StatusWie diese Art lebt: Habitat, Ernährung, Verhalten, Populationsstatus und Rolle in ihrem Ökosystem.

HerkunftOb die Art einheimisch (hier entstanden), endemisch (nur hier vorkommend) oder durch menschliche Aktivität eingeführt wurde.

Heimisch

TrendRichtung der Veränderung der Populationsgröße: zunehmend, stabil, abnehmend oder unbekannt.

Stabil

FortpflanzungJahreszeit, in der sich diese Art typischerweise fortpflanzt oder blüht.

Trockenzeit

RollePosition in der Nahrungskette: Produzent, Herbivore, Karnivore, Omnivore, Zersetzer oder Parasit.

Insektenfresser

SichtungenOb diese Art in den letzten Jahren in Costa Rica in freier Wildbahn beobachtet wurde.

Ja

LebensraumÜberblick über die spezifischen Ökosysteme und Umgebungen, in denen diese Art in Costa Rica vorkommt. Mehrsprachig

Typischer Bewohner trockener Tieflandregionen. Lebt in Trockenwäldern, Savannen, Mangroven und an Waldrändern. Meidet dichte Regenwälder.

VerhaltenMuster der täglichen Aktivität, Bewegung, Territorialnutzung, Nahrungssuche und saisonale Verhaltensänderungen. Mehrsprachig

Oft in Paaren anzutreffen. Sitzen lange regungslos auf Ästen mittlerer Höhe. Der Ruf ist ein weithin hörbares, gutturales 'ku-ku-ku-kwa-kwa', das sich beschleunigt.

Soziale AktivitätSozialstruktur: ob die Art einzelgängerisch, paarweise oder in Kolonien lebt; Hierarchie und Kommunikation. Mehrsprachig

Meist einzelgängerisch. Zur Brutzeit leben sie in monogamen Paaren und verteidigen ihr Revier. Bilden keine Schwärme.

ErnährungsgildeWas die Art frisst, wie sie auf Nahrungssuche geht oder jagt, und ihre Rolle als Konsument im Nahrungsnetz. Mehrsprachig

Allesfresser / Rüttelflug-Sammler.

Details zur NahrungsketteSpezifische Interaktionen in lokalen Nahrungsnetzen: Beutetiere, Prädatoren, Konkurrenten. Mehrsprachig

Allesfresser. Frisst Beeren und kleine Früchte im Ganzen (spuckt die Samen wieder aus) sowie Insekten (Zikaden, Raupen, Heuschrecken).

FortpflanzungsverhaltenPaarungsstrategien, Balzverhalten, Nist- oder Laichverhalten und elterliche Fürsorge. Mehrsprachig

Monogam. Das Paar gräbt gemeinsam eine Höhle in ein Termitennest. 2-3 weiße Eier werden ca. 19 Tage von beiden bebrütet. Beide füttern die Jungen.

Körpermaße

Länge (cm)

27.0 - 29.0 cm

Gewicht (g)

60 g - 90 g

NachkommenTypische Anzahl von Jungtieren (Lebendgeburten, Eier oder Samen) pro Fortpflanzungsereignis oder Brutsaison.2 - 3
GeschlechtsdimorphismusBeobachtbare körperliche Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen der gleichen Art (Größe, Färbung, Merkmale).Ja

Lebenserwartung

GeschlechtsreifeAlter, in dem das Individuum zum ersten Mal fortpflanzungsfähig wird.

12 - 24 Monate

TragzeitDauer von der Befruchtung bis zur Geburt (Säugetiere) oder zum Schlüpfen (eierlegende Arten).

18 - 19

Lebenserwartung GeschätztErwartete Lebensdauer von der Geburt bis zum natürlichen Tod unter Wildbedingungen.
Männchen7 - 12 Jahre
Weibchen7 - 12 Jahre

GeschlechtsdimorphismusPhysische Unterschiede in Größe, Färbung oder Morphologie zwischen Männchen und Weibchen.

Männchen Mehrsprachig

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Weibchen Mehrsprachig

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AnpassungenErbliche Merkmale, die das Überleben und die Fortpflanzung der Art in ihrer Umgebung verbessern. Mehrsprachig

Heterodaktylie: Eine einzigartige Zehenanordnung (Zehen 3 und 4 nach vorn, 1 und 2 nach hinten), die langes, kräfteschonendes und völlig regungsloses Sitzen auf Ästen ermöglicht.
Rüttelflug-Ernte: Erbeutet Früchte und Insekten, indem er kurz vor dünnen Zweigen in der Luft rüttelt (schwirrt) und die Beute im Flug abreißt.

BedrohungenDokumentierte Druckfaktoren, die die Population verringern: Habitatverlust, Jagd, Krankheiten, Klimawandel, invasive Arten. Mehrsprachig

Der Verlust von großen Bäumen mit Termitennestern (die sie zwingend zum Brüten benötigen) durch landwirtschaftliche Rodungen bedroht die Bestände.
Waldbrände, die in Trockenwäldern oft zur Weidelandgewinnung gelegt werden, zerstören in der Trockenzeit ihren Lebensraum und ihre Bruten.

FaktenÜberraschende oder bemerkenswerte Fakten, die das Einzigartige oder ökologisch Bedeutsame dieser Art hervorheben. Mehrsprachig

Nisten beim Feind: Sie graben ihre Bruthöhlen oft mitten in aktive Termiten- oder Wespennester. Diese wehrhaften Insekten bieten perfekten Schutz vor Nesträubern.
Trotz leuchtender Farben schwer zu entdecken: Sie sitzen stundenlang reglos im Schatten und zeigen oft nur ihren dunkleren Rücken, um nicht aufzufallen.