Costa Rica Species
Dacrymyces chrysospermus
FungiHöchster Rang in der Taxonomie. Fasst alles Leben in Domänen zusammen: Animalia, Plantae, Fungi usw.IUCN LCInternationale Union für die Erhaltung der Natur — weltweite Autorität zum Aussterberisiko von Arten. — Nicht gefährdet — weit verbreitet und häufig; kein unmittelbares Aussterberisiko.In BearbeitungAktueller Stand dieses Eintrags im redaktionellen Überprüfungsablauf. Kürzliche Sichtung

Dacrymyces chrysospermus

Riesen-Gallertthräne

Berk. & M.A.Curtis, 1873

Texte Mehrsprachig
Ein auffälliger gallertartiger Pilz, der leuchtend orangefarbene bis orange-gelbe, gehirnartige, gelappte oder gewellte Massen bildet. Er ist charakteristischerweise durch einen zähen, auffallend weißen oder blassen Anheftungspunkt an seinem Holzsubstrat befestigt. Bei Trockenheit schrumpft er zu einer spröden, dunklen rötlich-orangefarbenen Kruste zusammen, nimmt aber bei erneuter Befeuchtung schnell wieder seine Gallertform an.

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Julia Trouin

TaxonomieBiologische Klassifikation, die diese Art im Lebensbaum von Reich bis Gattung einordnet.

StamRang unter dem Reich. Fasst Organismen mit gleichem Grundbauplan zusammen (z.B. Chordata = Wirbeltiere und einige Wirbellose).Basidiomycota
KlasseRang unter dem Stamm. Unterteilung nach strukturellen Merkmalen (z.B. Mammalia, Aves, Reptilia, Insecta).Dacrymycetetes
OrdnungRang unter der Klasse. Fasst verwandte Familien mit gemeinsamer Abstammung zusammen (z.B. Carnivora, Primates).Dacrymycetales
FamilieRang unter der Ordnung. Fasst eng verwandte Gattungen zusammen (z.B. Felidae = Katzen, Canidae = Hunde).Dacrymycetaceae
GattungRang direkt über der Art. Das erste Wort des zweiteiligen wissenschaftlichen Namens.Dacrymyces
Taxonomische AutoritätWissenschaftler, der diese Art zuerst formal beschrieben und veröffentlicht hat, gefolgt vom Erscheinungsjahr.Berk. & M.A.Curtis, 1873
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Ökologie & StatusWie diese Art lebt: Habitat, Ernährung, Verhalten, Populationsstatus und Rolle in ihrem Ökosystem.

HerkunftOb die Art einheimisch (hier entstanden), endemisch (nur hier vorkommend) oder durch menschliche Aktivität eingeführt wurde.

Heimisch

TrendRichtung der Veränderung der Populationsgröße: zunehmend, stabil, abnehmend oder unbekannt.

Stabil

RollePosition in der Nahrungskette: Produzent, Herbivore, Karnivore, Omnivore, Zersetzer oder Parasit.

Pflanzenfresser

GenießbarkeitOb dieser Pilz essbar, giftig, halluzinogen oder von unbekannter Sicherheit ist. Niemals nur auf Grundlage dieser Daten verzehren.

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HutformForm des Pilzhutes (Pileus): konvex, flach, genabelt, trichterförmig, glockenförmig usw.

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HymenophorSportragende Fläche des Pilzes: Lamellen, Poren, Zähne, Leisten, glatt oder runzelig.

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FruchtzeitJahreszeit, in der sich diese Art typischerweise fortpflanzt oder blüht.

Ganzjährig

SichtungenOb diese Art in den letzten Jahren in Costa Rica in freier Wildbahn beobachtet wurde.

Ja

LebensraumÜberblick über die spezifischen Ökosysteme und Umgebungen, in denen diese Art in Costa Rica vorkommt. Mehrsprachig

Wächst ausgiebig auf rindenlosen, verrottenden Baumstämmen, herabgefallenen Ästen und Stümpfen von Nadelbäumen, insbesondere Kiefer, Fichte und Tanne. Weit verbreitet und häufig in feuchten, gemäßigten Wäldern Nordamerikas, Europas und Nordasiens.

SubstratDas organische Material oder der Wirtsorganismus, den dieser Pilz besiedelt und abbaut. Mehrsprachig

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VerhaltenMuster der täglichen Aktivität, Bewegung, Territorialnutzung, Nahrungssuche und saisonale Verhaltensänderungen. Mehrsprachig

Ein hochelastischer Holzsaprophyt. Seine inneren vegetativen Hyphen induzieren eine Form von Braunfäule in abgestorbenen Nadelbäumen. Der Pilz koordiniert eine massive Wasseraufnahme während kalter, nasser Herbstperioden und bricht durch Holzspalten, um sich weiträumig zu verbreiten.

Körpermaße

Länge (cm)

1.0 - 6.0 cm

Hymenium-StrukturenMakrofotografien der sporenerzeugenden Flächen zur Pilzbestimmung.

Keine Bilder der Hymeniumoberfläche verfügbar.

AnpassungenErbliche Merkmale, die das Überleben und die Fortpflanzung der Art in ihrer Umgebung verbessern. Mehrsprachig

Zeigt extreme poikilohydrische Eigenschaften, die es dem gesamten Fruchtkörper ermöglichen, bei Dürre vollständig zu einem dünnen strukturellen Film auszutrocknen und bei Regen innerhalb von Minuten Wasser aufzusaugen, um lebenswichtige Stoffwechselfunktionen und die Sporenlese wieder aufzunehmen.
Reich an Carotinoid-Pigmenten, die seinen Orangeton erzeugen; diese chemischen Verbindungen bieten einen starken Schutz gegen zerstörerisches ultraviolettes Licht in exponierten Holzeinschlaggebieten mit offenem Kronendach.

BedrohungenDokumentierte Druckfaktoren, die die Population verringern: Habitatverlust, Jagd, Krankheiten, Klimawandel, invasive Arten. Mehrsprachig

Intensive Waldbewirtschaftungspraktiken, bei denen totes Nadelholz und Stümpfe systematisch entfernt werden, eliminieren die kritischen verholzten Zellulose-Substrate, die für eine langfristige Myzelvermehrung erforderlich sind.

FaktenÜberraschende oder bemerkenswerte Fakten, die das Einzigartige oder ökologisch Bedeutsame dieser Art hervorheben. Mehrsprachig

Obwohl er der bekannten Orangeroten Gallertträne (Tremella mesenterica) optisch sehr ähnelt, unterscheidet sich Dacrymyces chrysospermus durch sein striktes Wachstum auf Nadelholz und seinen markanten weißen basalen Anheftungskern.