Costa Rica Species
Leptotila verreauxi
AnimaliaHöchster Rang in der Taxonomie. Fasst alles Leben in Domänen zusammen: Animalia, Plantae, Fungi usw.IUCN LCInternationale Union für die Erhaltung der Natur — weltweite Autorität zum Aussterberisiko von Arten. — Nicht gefährdet — weit verbreitet und häufig; kein unmittelbares Aussterberisiko.In BearbeitungAktueller Stand dieses Eintrags im redaktionellen Überprüfungsablauf. Kürzliche Sichtung

Leptotila verreauxi

Weißstirntaube

(Bonaparte, 1855)

Texte Mehrsprachig
Eine mittelgroße Taube, die am Boden lebt. Oberseite olivbraun, Brust blass weinrötlich. Auffällig sind die weißen Spitzen der äußeren Schwanzfedern, die beim Auffliegen sichtbar werden.

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Julia Trouin

TaxonomieBiologische Klassifikation, die diese Art im Lebensbaum von Reich bis Gattung einordnet.

StamRang unter dem Reich. Fasst Organismen mit gleichem Grundbauplan zusammen (z.B. Chordata = Wirbeltiere und einige Wirbellose).Chordata
KlasseRang unter dem Stamm. Unterteilung nach strukturellen Merkmalen (z.B. Mammalia, Aves, Reptilia, Insecta).Aves
OrdnungRang unter der Klasse. Fasst verwandte Familien mit gemeinsamer Abstammung zusammen (z.B. Carnivora, Primates).Columbiformes
FamilieRang unter der Ordnung. Fasst eng verwandte Gattungen zusammen (z.B. Felidae = Katzen, Canidae = Hunde).Columbidae
GattungRang direkt über der Art. Das erste Wort des zweiteiligen wissenschaftlichen Namens.Leptotila
Taxonomische AutoritätWissenschaftler, der diese Art zuerst formal beschrieben und veröffentlicht hat, gefolgt vom Erscheinungsjahr.(Bonaparte, 1855)
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Ökologie & StatusWie diese Art lebt: Habitat, Ernährung, Verhalten, Populationsstatus und Rolle in ihrem Ökosystem.

HerkunftOb die Art einheimisch (hier entstanden), endemisch (nur hier vorkommend) oder durch menschliche Aktivität eingeführt wurde.

Heimisch

TrendRichtung der Veränderung der Populationsgröße: zunehmend, stabil, abnehmend oder unbekannt.

Stabil

FortpflanzungJahreszeit, in der sich diese Art typischerweise fortpflanzt oder blüht.

Ganzjährig

RollePosition in der Nahrungskette: Produzent, Herbivore, Karnivore, Omnivore, Zersetzer oder Parasit.

Pflanzenfresser

SichtungenOb diese Art in den letzten Jahren in Costa Rica in freier Wildbahn beobachtet wurde.

Ja

LebensraumÜberblick über die spezifischen Ökosysteme und Umgebungen, in denen diese Art in Costa Rica vorkommt. Mehrsprachig

Meidet tiefe Primärwälder. Lebt stattdessen an Waldrändern, in Trockenwäldern, Kaffeeplantagen, dichtem Gestrüpp und in Vorstadtgärten.

VerhaltenMuster der täglichen Aktivität, Bewegung, Territorialnutzung, Nahrungssuche und saisonale Verhaltensänderungen. Mehrsprachig

Bodenbewohner, der fast die ganze Zeit laufend und kopfnickend unter Büschen nach Nahrung sucht. Bei Gefahr erstarrt er oft an Ort und Stelle.

Soziale AktivitätSozialstruktur: ob die Art einzelgängerisch, paarweise oder in Kolonien lebt; Hierarchie und Kommunikation. Mehrsprachig

Meist einzelgängerisch oder in Paaren. Bildet keine Schwärme, außer gelegentlich an sehr ergiebigen Futterplätzen.

ErnährungsgildeWas die Art frisst, wie sie auf Nahrungssuche geht oder jagt, und ihre Rolle als Konsument im Nahrungsnetz. Mehrsprachig

Pflanzenfresser / Bodensucher.

Details zur NahrungsketteSpezifische Interaktionen in lokalen Nahrungsnetzen: Beutetiere, Prädatoren, Konkurrenten. Mehrsprachig

Samenfresser. Frisst auf den Boden gefallene Beeren und Sämereien. Wichtige Beute für Habichte, Waldfalken, Schlangen und Waldkatzen.

FortpflanzungsverhaltenPaarungsstrategien, Balzverhalten, Nist- oder Laichverhalten und elterliche Fürsorge. Mehrsprachig

Baut ein sehr flaches, oft durchsichtiges Nest aus Zweigen in niedrigen Büschen. Legt 2 weiße Eier. Brutzeit 14 Tage. Die Jungen sind nach ca. 15 Tagen flügge.

Körpermaße

Länge (cm)

26.0 - 30.0 cm

Gewicht (g)

130 g - 180 g

NachkommenTypische Anzahl von Jungtieren (Lebendgeburten, Eier oder Samen) pro Fortpflanzungsereignis oder Brutsaison.2 - 2
GeschlechtsdimorphismusBeobachtbare körperliche Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen der gleichen Art (Größe, Färbung, Merkmale).Nein

Lebenserwartung

GeschlechtsreifeAlter, in dem das Individuum zum ersten Mal fortpflanzungsfähig wird.

6 - 12 Monate

TragzeitDauer von der Befruchtung bis zur Geburt (Säugetiere) oder zum Schlüpfen (eierlegende Arten).

13 - 14

Lebenserwartung GeschätztErwartete Lebensdauer von der Geburt bis zum natürlichen Tod unter Wildbedingungen.
Männchen5 - 8 Jahre
Weibchen5 - 8 Jahre

AnpassungenErbliche Merkmale, die das Überleben und die Fortpflanzung der Art in ihrer Umgebung verbessern. Mehrsprachig

Flügelpfeifen: Beim plötzlichen Auffliegen erzeugen die Flügel ein lautes, klapperndes Geräusch, das Raubtiere für einen Moment erschreckt.
Ablenkende Färbung: Die beim Flug blitzenden weißen Schwanzspitzen verschwinden sofort nach der Landung, was Verfolger verwirrt.

BedrohungenDokumentierte Druckfaktoren, die die Population verringern: Habitatverlust, Jagd, Krankheiten, Klimawandel, invasive Arten. Mehrsprachig

Als bodenbewohnender Vogel sehr stark durch Hauskatzen und freilaufende Hunde gefährdet.
In einigen ländlichen Gebieten wird sie (oft illegal) wegen ihres Fleisches bejagt oder für die Käfighaltung gefangen.

FaktenÜberraschende oder bemerkenswerte Fakten, die das Einzigartige oder ökologisch Bedeutsame dieser Art hervorheben. Mehrsprachig

Ihr Ruf ist ein tiefes, hohles 'hu-u-u-uuuu', das so klingt, als würde man über den Rand einer leeren Glasflasche blasen.
Füttert ihre Jungen in den ersten Tagen ausschließlich mit Kropfmilch, einer extrem nahrhaften, fettreichen Substanz.