Costa Rica Species
Semnornis frantzii
AnimaliaHöchster Rang in der Taxonomie. Fasst alles Leben in Domänen zusammen: Animalia, Plantae, Fungi usw.IUCN LCInternationale Union für die Erhaltung der Natur — weltweite Autorität zum Aussterberisiko von Arten. — Nicht gefährdet — weit verbreitet und häufig; kein unmittelbares Aussterberisiko.In BearbeitungAktueller Stand dieses Eintrags im redaktionellen Überprüfungsablauf. Kürzliche Sichtung

Semnornis frantzii

Frantzius-Bartvogel

(Sclater, 1864)

Texte Mehrsprachig
Ein pummeliger Vogel mit großem Kopf und kurzem Hals. Die Oberseite ist olivgrün, die Brust goldorange und das Gesicht blaugrau. Der kräftige, silberne Schnabel ist einzigartig: Der Oberschnabel ist an der Spitze gegabelt.

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Julia Trouin

TaxonomieBiologische Klassifikation, die diese Art im Lebensbaum von Reich bis Gattung einordnet.

StamRang unter dem Reich. Fasst Organismen mit gleichem Grundbauplan zusammen (z.B. Chordata = Wirbeltiere und einige Wirbellose).Chordata
KlasseRang unter dem Stamm. Unterteilung nach strukturellen Merkmalen (z.B. Mammalia, Aves, Reptilia, Insecta).Aves
OrdnungRang unter der Klasse. Fasst verwandte Familien mit gemeinsamer Abstammung zusammen (z.B. Carnivora, Primates).Piciformes
FamilieRang unter der Ordnung. Fasst eng verwandte Gattungen zusammen (z.B. Felidae = Katzen, Canidae = Hunde).Semnornithidae
GattungRang direkt über der Art. Das erste Wort des zweiteiligen wissenschaftlichen Namens.Semnornis
Taxonomische AutoritätWissenschaftler, der diese Art zuerst formal beschrieben und veröffentlicht hat, gefolgt vom Erscheinungsjahr.(Sclater, 1864)
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Ökologie & StatusWie diese Art lebt: Habitat, Ernährung, Verhalten, Populationsstatus und Rolle in ihrem Ökosystem.

HerkunftOb die Art einheimisch (hier entstanden), endemisch (nur hier vorkommend) oder durch menschliche Aktivität eingeführt wurde.

Endemisch

TrendRichtung der Veränderung der Populationsgröße: zunehmend, stabil, abnehmend oder unbekannt.

Abnehmend

FortpflanzungJahreszeit, in der sich diese Art typischerweise fortpflanzt oder blüht.

Trockenzeit

RollePosition in der Nahrungskette: Produzent, Herbivore, Karnivore, Omnivore, Zersetzer oder Parasit.

Fruchtfresser

SichtungenOb diese Art in den letzten Jahren in Costa Rica in freier Wildbahn beobachtet wurde.

Ja

LebensraumÜberblick über die spezifischen Ökosysteme und Umgebungen, in denen diese Art in Costa Rica vorkommt. Mehrsprachig

Endemisch in den Hochlandregionen Costa Ricas und Panamas. Bevorzugt das dichte Kronendach der Nebelwälder und Bergregenwälder, oft in stark mit Epiphyten bewachsenen Bäumen.

VerhaltenMuster der täglichen Aktivität, Bewegung, Territorialnutzung, Nahrungssuche und saisonale Verhaltensänderungen. Mehrsprachig

Trotz ihres pummeligen Aussehens sehr aktiv und laut. Bewegen sich hüpfend auf dicken Ästen und unternehmen meist nur kurze, schwere Flüge. Sehr neugierig.

Soziale AktivitätSozialstruktur: ob die Art einzelgängerisch, paarweise oder in Kolonien lebt; Hierarchie und Kommunikation. Mehrsprachig

Sehr gesellig. Leben in engen Familienverbänden. Singen, suchen Nahrung und schlafen gemeinsam.

ErnährungsgildeWas die Art frisst, wie sie auf Nahrungssuche geht oder jagt, und ihre Rolle als Konsument im Nahrungsnetz. Mehrsprachig

Fruchtfresser im Kronendach.

Details zur NahrungsketteSpezifische Interaktionen in lokalen Nahrungsnetzen: Beutetiere, Prädatoren, Konkurrenten. Mehrsprachig

Vorwiegend Fruchtfresser (über 80 % der Nahrung), besonders wilden Avocados und Epiphyten-Früchten. Wichtiger Samenverbreiter in Nebelwäldern.

FortpflanzungsverhaltenPaarungsstrategien, Balzverhalten, Nist- oder Laichverhalten und elterliche Fürsorge. Mehrsprachig

Monogam, oft mit kooperativer Aufzucht. Graben selbst Höhlen in Totholz. 2-5 Eier werden ca. 15 Tage bebrütet. Vorjährige Jungvögel helfen oft bei der Fütterung.

Körpermaße

Länge (cm)

15.0 - 18.0 cm

Gewicht (g)

55 g - 72 g

NachkommenTypische Anzahl von Jungtieren (Lebendgeburten, Eier oder Samen) pro Fortpflanzungsereignis oder Brutsaison.2 - 5
GeschlechtsdimorphismusBeobachtbare körperliche Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen der gleichen Art (Größe, Färbung, Merkmale).Ja

Lebenserwartung

GeschlechtsreifeAlter, in dem das Individuum zum ersten Mal fortpflanzungsfähig wird.

12 - 18 Monate

TragzeitDauer von der Befruchtung bis zur Geburt (Säugetiere) oder zum Schlüpfen (eierlegende Arten).

14 - 16

Lebenserwartung GeschätztErwartete Lebensdauer von der Geburt bis zum natürlichen Tod unter Wildbedingungen.
Männchen5 - 10 Jahre
Weibchen5 - 10 Jahre

GeschlechtsdimorphismusPhysische Unterschiede in Größe, Färbung oder Morphologie zwischen Männchen und Weibchen.

Männchen Mehrsprachig

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Weibchen Mehrsprachig

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AnpassungenErbliche Merkmale, die das Überleben und die Fortpflanzung der Art in ihrer Umgebung verbessern. Mehrsprachig

Gabel-Schnabel: Die gespaltene Schnabelspitze funktioniert wie ein Keil und Nussknacker, um harte Früchte aufzubrechen und klebrige Samen aus Epiphyten zu extrahieren.
Gemeinschaftliche Schlafgemeinschaften: Um der Kälte des Nebelwalds zu trotzen, schlafen ganze Familienverbände dicht aneinandergedrängt in einer einzigen Baumhöhle.

BedrohungenDokumentierte Druckfaktoren, die die Population verringern: Habitatverlust, Jagd, Krankheiten, Klimawandel, invasive Arten. Mehrsprachig

Klimawandel: Da sie stark an kühle Nebelwälder angepasst sind, treibt die globale Erwärmung sie in immer höhere und kleinere Gipfelregionen.
Entfernung von Totholz: Sie graben ihre Schlaf- und Bruthöhlen in morsches Holz. Das Fällen toter Bäume zerstört ihren Lebensraum.

FaktenÜberraschende oder bemerkenswerte Fakten, die das Einzigartige oder ökologisch Bedeutsame dieser Art hervorheben. Mehrsprachig

Synchronisierte Chöre: Paare singen oft perfekte, minutenlange Duette, die an das tiefe Quaken von Fröschen ('kwa-kwa-kwa') erinnern.
Wald-Ingenieure: Sie zimmern ihre Bruthöhlen selbst in morsches Holz. Verlassene Höhlen werden dann oft von anderen Vogelarten als Nistplatz genutzt.