
AnimaliaIUCN LCIn Bearbeitung Kürzliche Sichtung
Semnornis frantzii
Frantzius-Bartvogel
(Sclater, 1864)
Texte Mehrsprachig
Ein pummeliger Vogel mit großem Kopf und kurzem Hals. Die Oberseite ist olivgrün, die Brust goldorange und das Gesicht blaugrau. Der kräftige, silberne Schnabel ist einzigartig: Der Oberschnabel ist an der Spitze gegabelt.
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Julia Trouin
Taxonomie
StamChordata
KlasseAves
OrdnungPiciformes
FamilieSemnornithidae
GattungSemnornis
Taxonomische Autorität(Sclater, 1864)
Ökologie & Status
Herkunft
Endemisch
Trend
Abnehmend
Fortpflanzung
Trockenzeit
Rolle
Fruchtfresser
Sichtungen
Ja
Lebensraum Mehrsprachig
Endemisch in den Hochlandregionen Costa Ricas und Panamas. Bevorzugt das dichte Kronendach der Nebelwälder und Bergregenwälder, oft in stark mit Epiphyten bewachsenen Bäumen.Verhalten Mehrsprachig
Trotz ihres pummeligen Aussehens sehr aktiv und laut. Bewegen sich hüpfend auf dicken Ästen und unternehmen meist nur kurze, schwere Flüge. Sehr neugierig.Soziale Aktivität Mehrsprachig
Sehr gesellig. Leben in engen Familienverbänden. Singen, suchen Nahrung und schlafen gemeinsam.Ernährungsgilde Mehrsprachig
Fruchtfresser im Kronendach.Details zur Nahrungskette Mehrsprachig
Vorwiegend Fruchtfresser (über 80 % der Nahrung), besonders wilden Avocados und Epiphyten-Früchten. Wichtiger Samenverbreiter in Nebelwäldern.Fortpflanzungsverhalten Mehrsprachig
Monogam, oft mit kooperativer Aufzucht. Graben selbst Höhlen in Totholz. 2-5 Eier werden ca. 15 Tage bebrütet. Vorjährige Jungvögel helfen oft bei der Fütterung.Körpermaße
Länge (cm)
15.0 - 18.0 cm
Gewicht (g)
55 g - 72 g
Nachkommen2 - 5
GeschlechtsdimorphismusJa
Lebenserwartung
Geschlechtsreife
12 - 18 Monate
Tragzeit
14 - 16
Lebenserwartung Geschätzt
Männchen5 - 10 Jahre
Weibchen5 - 10 Jahre
Geschlechtsdimorphismus
Männchen Mehrsprachig
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Weibchen Mehrsprachig
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Anpassungen Mehrsprachig
Gabel-Schnabel: Die gespaltene Schnabelspitze funktioniert wie ein Keil und Nussknacker, um harte Früchte aufzubrechen und klebrige Samen aus Epiphyten zu extrahieren.
Gemeinschaftliche Schlafgemeinschaften: Um der Kälte des Nebelwalds zu trotzen, schlafen ganze Familienverbände dicht aneinandergedrängt in einer einzigen Baumhöhle.
Bedrohungen Mehrsprachig
Klimawandel: Da sie stark an kühle Nebelwälder angepasst sind, treibt die globale Erwärmung sie in immer höhere und kleinere Gipfelregionen.
Entfernung von Totholz: Sie graben ihre Schlaf- und Bruthöhlen in morsches Holz. Das Fällen toter Bäume zerstört ihren Lebensraum.
Fakten Mehrsprachig
Synchronisierte Chöre: Paare singen oft perfekte, minutenlange Duette, die an das tiefe Quaken von Fröschen ('kwa-kwa-kwa') erinnern.
Wald-Ingenieure: Sie zimmern ihre Bruthöhlen selbst in morsches Holz. Verlassene Höhlen werden dann oft von anderen Vogelarten als Nistplatz genutzt.
