Costa Rica Species
Lentinus crinitus
FungiHöchster Rang in der Taxonomie. Fasst alles Leben in Domänen zusammen: Animalia, Plantae, Fungi usw.IUCN NEInternationale Union für die Erhaltung der Natur — weltweite Autorität zum Aussterberisiko von Arten. — Nicht bewertet — noch nicht nach den Kriterien der Roten Liste der IUCN bewertet.In BearbeitungAktueller Stand dieses Eintrags im redaktionellen Überprüfungsablauf. Kürzliche Sichtung

Lentinus crinitus

Haariger Knäueling

(L.) Fr., 1825

Texte Mehrsprachig
Ein kleiner bis mittelgroßer, sehr lederartiger und zäher blätterpilzartiger Pilz. Der Hut ist tief trichterförmig, dessen Oberfläche dicht und grob mit steifen, dunkelbraunen bis gräulichen Haaren oder Schuppen bedeckt ist. Die Unterseite weist dicht stehende, schmale, tief herablaufende Lamellen auf, die cremefarben bis blass ockerfarben sind. Der Stiel ist zentral, starr und ebenfalls behaart.

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Julia Trouin

TaxonomieBiologische Klassifikation, die diese Art im Lebensbaum von Reich bis Gattung einordnet.

StamRang unter dem Reich. Fasst Organismen mit gleichem Grundbauplan zusammen (z.B. Chordata = Wirbeltiere und einige Wirbellose).Basidiomycota
KlasseRang unter dem Stamm. Unterteilung nach strukturellen Merkmalen (z.B. Mammalia, Aves, Reptilia, Insecta).Agaricomycetes
OrdnungRang unter der Klasse. Fasst verwandte Familien mit gemeinsamer Abstammung zusammen (z.B. Carnivora, Primates).Polyporales
FamilieRang unter der Ordnung. Fasst eng verwandte Gattungen zusammen (z.B. Felidae = Katzen, Canidae = Hunde).Polyporaceae
GattungRang direkt über der Art. Das erste Wort des zweiteiligen wissenschaftlichen Namens.Lentinus
Taxonomische AutoritätWissenschaftler, der diese Art zuerst formal beschrieben und veröffentlicht hat, gefolgt vom Erscheinungsjahr.(L.) Fr., 1825
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Ökologie & StatusWie diese Art lebt: Habitat, Ernährung, Verhalten, Populationsstatus und Rolle in ihrem Ökosystem.

HerkunftOb die Art einheimisch (hier entstanden), endemisch (nur hier vorkommend) oder durch menschliche Aktivität eingeführt wurde.

Heimisch

TrendRichtung der Veränderung der Populationsgröße: zunehmend, stabil, abnehmend oder unbekannt.

Unbekannt

RollePosition in der Nahrungskette: Produzent, Herbivore, Karnivore, Omnivore, Zersetzer oder Parasit.

Zersetzer

GenießbarkeitOb dieser Pilz essbar, giftig, halluzinogen oder von unbekannter Sicherheit ist. Niemals nur auf Grundlage dieser Daten verzehren.

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HutformForm des Pilzhutes (Pileus): konvex, flach, genabelt, trichterförmig, glockenförmig usw.

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HymenophorSportragende Fläche des Pilzes: Lamellen, Poren, Zähne, Leisten, glatt oder runzelig.

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FruchtzeitJahreszeit, in der sich diese Art typischerweise fortpflanzt oder blüht.

Ganzjährig

SichtungenOb diese Art in den letzten Jahren in Costa Rica in freier Wildbahn beobachtet wurde.

Ja

LebensraumÜberblick über die spezifischen Ökosysteme und Umgebungen, in denen diese Art in Costa Rica vorkommt. Mehrsprachig

Vorwiegend in den Neotropen und subtropischen Regionen verbreitet. Er wächst saprophytisch auf verrottenden Laubholzstämmen, umgefallenen Ästen und Stümpfen, die starker Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind. Sehr häufig in gestörten Gebieten, offenen Weiden, Waldrändern und landwirtschaftlichen Lichtungen.

SubstratDas organische Material oder der Wirtsorganismus, den dieser Pilz besiedelt und abbaut. Mehrsprachig

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VerhaltenMuster der täglichen Aktivität, Bewegung, Territorialnutzung, Nahrungssuche und saisonale Verhaltensänderungen. Mehrsprachig

Ein aggressiver, stationärer Primärzersetzer von Holz. Er wächst schnell auf exponiertem Holz und bildet dichte Gruppen. Sein vegetatives Myzel breitet sich aktiv im Inneren von toten Stämmen aus und leitet eine schnelle Weißfäule ein.

Körpermaße

Länge (cm)

2.0 - 8.0 cm

Hymenium-StrukturenMakrofotografien der sporenerzeugenden Flächen zur Pilzbestimmung.

Keine Bilder der Hymeniumoberfläche verfügbar.

AnpassungenErbliche Merkmale, die das Überleben und die Fortpflanzung der Art in ihrer Umgebung verbessern. Mehrsprachig

Besitzt ein sehr lederartiges, zähes und faseriges Fleisch mit spezialisierten Bindehyphen, die ein Zusammenbrechen der Struktur bei Trockenheit verhindern. Dadurch können die Fruchtkörper in ariden Umgebungen überdauern, schrumpfen bei Dürre und regenerieren sich bei Regen.
Die dichte Anordnung steifer Haare auf dem Hut fungiert als evolutionärer Schutzschild gegen extreme solare UV-Strahlung und verlangsamt die Verdunstung der Oberflächenfeuchtigkeit auf offenen Weiden.

BedrohungenDokumentierte Druckfaktoren, die die Population verringern: Habitatverlust, Jagd, Krankheiten, Klimawandel, invasive Arten. Mehrsprachig

Großflächige Umwandlung von dynamischen Waldlichtungen in intensive, chemisierte Monokulturen, was die Totholzsubstrate chemisch neutralisiert und die lokale holzzersetzende Pilzflora zerstört.

FaktenÜberraschende oder bemerkenswerte Fakten, die das Einzigartige oder ökologisch Bedeutsame dieser Art hervorheben. Mehrsprachig

Lentinus crinitus wird in der modernen Biotechnologie intensiv erforscht, da er außergewöhnlich große Mengen an Laccase-Enzymen produziert, die synthetische Industriefarbstoffe abbauen und Umweltgifte entgiften können.