Costa Rica Species
Hericium erinaceus
FungiHöchster Rang in der Taxonomie. Fasst alles Leben in Domänen zusammen: Animalia, Plantae, Fungi usw.IUCN NEInternationale Union für die Erhaltung der Natur — weltweite Autorität zum Aussterberisiko von Arten. — Nicht bewertet — noch nicht nach den Kriterien der Roten Liste der IUCN bewertet.In BearbeitungAktueller Stand dieses Eintrags im redaktionellen Überprüfungsablauf. Kürzliche Sichtung

Hericium erinaceus

Igel-Stachelbart

(Bull.) Pers., 1797

Texte Mehrsprachig
Ein unverkennbarer, großer, kompakter Konsolenpilz, der eine abgerundete Masse aus kaskadenartig herabhängenden, eiszapfenähnlichen weißen Stacheln bildet. Ihm fehlen der traditionelle Stiel und Hut; stattdessen entwickelt er eine solide, faserige Basis, von der lange, fleischige, biegsame Stacheln herabhängen. Der gesamte Fruchtkörper ist frisch reinweiß bis cremefarben.

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Julia Trouin

TaxonomieBiologische Klassifikation, die diese Art im Lebensbaum von Reich bis Gattung einordnet.

StamRang unter dem Reich. Fasst Organismen mit gleichem Grundbauplan zusammen (z.B. Chordata = Wirbeltiere und einige Wirbellose).Basidiomycota
KlasseRang unter dem Stamm. Unterteilung nach strukturellen Merkmalen (z.B. Mammalia, Aves, Reptilia, Insecta).Agaricomycetes
OrdnungRang unter der Klasse. Fasst verwandte Familien mit gemeinsamer Abstammung zusammen (z.B. Carnivora, Primates).Russulales
FamilieRang unter der Ordnung. Fasst eng verwandte Gattungen zusammen (z.B. Felidae = Katzen, Canidae = Hunde).Hericiaceae
GattungRang direkt über der Art. Das erste Wort des zweiteiligen wissenschaftlichen Namens.Hericium
Taxonomische AutoritätWissenschaftler, der diese Art zuerst formal beschrieben und veröffentlicht hat, gefolgt vom Erscheinungsjahr.(Bull.) Pers., 1797
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Ökologie & StatusWie diese Art lebt: Habitat, Ernährung, Verhalten, Populationsstatus und Rolle in ihrem Ökosystem.

HerkunftOb die Art einheimisch (hier entstanden), endemisch (nur hier vorkommend) oder durch menschliche Aktivität eingeführt wurde.

Heimisch

TrendRichtung der Veränderung der Populationsgröße: zunehmend, stabil, abnehmend oder unbekannt.

Unbekannt

RollePosition in der Nahrungskette: Produzent, Herbivore, Karnivore, Omnivore, Zersetzer oder Parasit.

Zersetzer

GenießbarkeitOb dieser Pilz essbar, giftig, halluzinogen oder von unbekannter Sicherheit ist. Niemals nur auf Grundlage dieser Daten verzehren.

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HutformForm des Pilzhutes (Pileus): konvex, flach, genabelt, trichterförmig, glockenförmig usw.

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HymenophorSportragende Fläche des Pilzes: Lamellen, Poren, Zähne, Leisten, glatt oder runzelig.

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FruchtzeitJahreszeit, in der sich diese Art typischerweise fortpflanzt oder blüht.

Ganzjährig

SichtungenOb diese Art in den letzten Jahren in Costa Rica in freier Wildbahn beobachtet wurde.

Ja

LebensraumÜberblick über die spezifischen Ökosysteme und Umgebungen, in denen diese Art in Costa Rica vorkommt. Mehrsprachig

Lebt in reifen, alten Laubwerfenden Mischwäldern der nördlichen Hemisphäre. Er wächst als Wundparasit und Saprobiont an lebenden oder frisch abgestorbenen Laubbäumen, mit einer strikten Vorliebe für alte Eichen und Buchen. Er erscheint typischerweise hoch oben in Baumhöhlen, Frostrissen oder mechanischen Wunden.

SubstratDas organische Material oder der Wirtsorganismus, den dieser Pilz besiedelt und abbaut. Mehrsprachig

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VerhaltenMuster der täglichen Aktivität, Bewegung, Territorialnutzung, Nahrungssuche und saisonale Verhaltensänderungen. Mehrsprachig

Ein stationärer Holzersetzer mit einer hochentwickelten vegetativen Lebensweise. Das Myzel kann jahrzehntelang im Inneren einer lebenden Eiche leben, verborgen im Kernholz während es eine langsame Weißfäule verursacht. Im Herbst bricht es durch Wunden aus.

Körpermaße

Länge (cm)

1.0 - 40.0 cm

Hymenium-StrukturenMakrofotografien der sporenerzeugenden Flächen zur Pilzbestimmung.

Keine Bilder der Hymeniumoberfläche verfügbar.

AnpassungenErbliche Merkmale, die das Überleben und die Fortpflanzung der Art in ihrer Umgebung verbessern. Mehrsprachig

Die einzigartige Anordnung der unverzweigten, herabhängenden Stacheln maximiert die Oberfläche des Hymeniums (Fruchtschicht) für die Sporenproduktion erheblich und sorgt für eine effiziente Sporenfreisetzung in die Windströmungen.
Zeigt eine Überlebensstrategie mit doppelter Wirkung: Er fungiert zunächst als Schwächeparasit, der Baumwunden nutzt, um das innere Kernholz abzubauen, und lebt nach dem Absterben des Wirtsbaums als ausdauernder Saprobiont weiter.

BedrohungenDokumentierte Druckfaktoren, die die Population verringern: Habitatverlust, Jagd, Krankheiten, Klimawandel, invasive Arten. Mehrsprachig

Verlust von Mikrohabitaten durch intensive moderne Forstwirtschaft, bei der alte, hohle oder stehende tote Laubbäume systematisch entfernt werden, wodurch die strukturellen Voraussetzungen für diesen Pilz zerstört werden.

FaktenÜberraschende oder bemerkenswerte Fakten, die das Einzigartige oder ökologisch Bedeutsame dieser Art hervorheben. Mehrsprachig

Dieser Pilz synthetisiert einzigartige Verbindungen namens Hericenone und Erinacine, die die Produktion des Nervenwachstumsfaktors (NGF) stimulieren, was ihn zu einem wichtigen Forschungsobjekt für Neurowissenschaften macht.