Costa Rica Species
Mycena leaiana
FungiHöchster Rang in der Taxonomie. Fasst alles Leben in Domänen zusammen: Animalia, Plantae, Fungi usw.IUCN LCInternationale Union für die Erhaltung der Natur — weltweite Autorität zum Aussterberisiko von Arten. — Nicht gefährdet — weit verbreitet und häufig; kein unmittelbares Aussterberisiko.In BearbeitungAktueller Stand dieses Eintrags im redaktionellen Überprüfungsablauf. Kürzliche Sichtung

Mycena leaiana

Orangeroter Helmling

(Berk.) Sacc., 1891

Texte Mehrsprachig
Ein kleiner, optisch auffälliger saprophytischer Pilz, der sich durch seinen leuchtend orangefarbenen, glockenförmigen bis konvexen Hut auszeichnet, dessen Oberfläche bei Feuchtigkeit klebrig oder schleimig ist. Die Lamellen sind blassgelb mit einer deutlich leuchtend orangefarbenen Schneide, und der schlanke, hohle Stiel ist nahe der Basis mit dichten, kleinen orangefarbenen Haaren bedeckt.

Hinzugefügt von

Anonymer Kurator

Geprüft von

In Prüfung

Zuletzt geändert von

Julia Trouin

TaxonomieBiologische Klassifikation, die diese Art im Lebensbaum von Reich bis Gattung einordnet.

StamRang unter dem Reich. Fasst Organismen mit gleichem Grundbauplan zusammen (z.B. Chordata = Wirbeltiere und einige Wirbellose).Basidiomycota
KlasseRang unter dem Stamm. Unterteilung nach strukturellen Merkmalen (z.B. Mammalia, Aves, Reptilia, Insecta).Agaricomycetes
OrdnungRang unter der Klasse. Fasst verwandte Familien mit gemeinsamer Abstammung zusammen (z.B. Carnivora, Primates).Agaricales
FamilieRang unter der Ordnung. Fasst eng verwandte Gattungen zusammen (z.B. Felidae = Katzen, Canidae = Hunde).Mycenaceae
GattungRang direkt über der Art. Das erste Wort des zweiteiligen wissenschaftlichen Namens.Mycena
Taxonomische AutoritätWissenschaftler, der diese Art zuerst formal beschrieben und veröffentlicht hat, gefolgt vom Erscheinungsjahr.(Berk.) Sacc., 1891
Vollständigkeit des Eintrags
85%
Demnächst

Ökologie & StatusWie diese Art lebt: Habitat, Ernährung, Verhalten, Populationsstatus und Rolle in ihrem Ökosystem.

HerkunftOb die Art einheimisch (hier entstanden), endemisch (nur hier vorkommend) oder durch menschliche Aktivität eingeführt wurde.

Heimisch

TrendRichtung der Veränderung der Populationsgröße: zunehmend, stabil, abnehmend oder unbekannt.

Stabil

RollePosition in der Nahrungskette: Produzent, Herbivore, Karnivore, Omnivore, Zersetzer oder Parasit.

Pflanzenfresser

GenießbarkeitOb dieser Pilz essbar, giftig, halluzinogen oder von unbekannter Sicherheit ist. Niemals nur auf Grundlage dieser Daten verzehren.

--

HutformForm des Pilzhutes (Pileus): konvex, flach, genabelt, trichterförmig, glockenförmig usw.

--

HymenophorSportragende Fläche des Pilzes: Lamellen, Poren, Zähne, Leisten, glatt oder runzelig.

--

FruchtzeitJahreszeit, in der sich diese Art typischerweise fortpflanzt oder blüht.

Ganzjährig

SichtungenOb diese Art in den letzten Jahren in Costa Rica in freier Wildbahn beobachtet wurde.

Ja

LebensraumÜberblick über die spezifischen Ökosysteme und Umgebungen, in denen diese Art in Costa Rica vorkommt. Mehrsprachig

Wächst in dichten, büscheligen Clustern auf stark vermorschten Laubholzstämmen und -ästen, insbesondere Eiche und Buche, in feuchten, tiefer gelegenen Laubwäldern der gemäßigten Zone im östlichen Nordamerika.

SubstratDas organische Material oder der Wirtsorganismus, den dieser Pilz besiedelt und abbaut. Mehrsprachig

Informationen auf Deutsch nicht verfügbar. Helfen Sie uns, diesen Eintrag zu ergänzen!

VerhaltenMuster der täglichen Aktivität, Bewegung, Territorialnutzung, Nahrungssuche und saisonale Verhaltensänderungen. Mehrsprachig

Ein holzbewohnender Saprophyt, der sich zu dichten Clustern zusammenschließt, um feuchtes Holz effizient abzubauen. Er bleibt das ganze Jahr über als Myzelnetzwerk im Inneren von Baumstämmen verborgen und bringt bei warmen, feuchten Bedingungen dynamisch sichtbare Pilze hervor.

Körpermaße

Länge (cm)

1.0 - 4.0 cm

Hymenium-StrukturenMakrofotografien der sporenerzeugenden Flächen zur Pilzbestimmung.

Keine Bilder der Hymeniumoberfläche verfügbar.

AnpassungenErbliche Merkmale, die das Überleben und die Fortpflanzung der Art in ihrer Umgebung verbessern. Mehrsprachig

Die schleimige Schicht auf dem Hut fungiert als Schutzbarriere, die die interne Feuchtigkeit einschließt und ein Austrocknen bei abrupten Temperaturschwankungen im Unterholz verhindert.
Enthält kräftige orangefarbene, sekundäre Carotinoid-Pigmente mit antibiotischen Eigenschaften, die dem Pilzgewebe helfen, dem strukturellen Abbau durch konkurrierende Mikroorganismen zu widerstehen.

BedrohungenDokumentierte Druckfaktoren, die die Population verringern: Habitatverlust, Jagd, Krankheiten, Klimawandel, invasive Arten. Mehrsprachig

Der Verlust alter Laubwaldflächen und Bewirtschaftungspraktiken, die systematisch Totholzstämme entfernen, gefährden das strikt saprophytische Substrat, von dem dieser Pilz abhängt, erheblich.

FaktenÜberraschende oder bemerkenswerte Fakten, die das Einzigartige oder ökologisch Bedeutsame dieser Art hervorheben. Mehrsprachig

Das Myzel dieser Art zeigt eine schwache Biolumineszenz und leuchtet in absoluter Dunkelheit mit einem schwachen grünen Schimmer – ein Phänomen, das sie mit einer kleinen Anzahl spezialisierter Mitglieder der Familie Mycenaceae teilt.