Costa Rica Species
Tremella mesenterica
FungiHöchster Rang in der Taxonomie. Fasst alles Leben in Domänen zusammen: Animalia, Plantae, Fungi usw.IUCN NEInternationale Union für die Erhaltung der Natur — weltweite Autorität zum Aussterberisiko von Arten. — Nicht bewertet — noch nicht nach den Kriterien der Roten Liste der IUCN bewertet.In BearbeitungAktueller Stand dieses Eintrags im redaktionellen Überprüfungsablauf. Kürzliche Sichtung

Tremella mesenterica

Goldgelber Zitterling

Retz., 1769

Texte Mehrsprachig
Ein gallertartiger Gallertpilz mit einem gewundenen, gehirnartigen oder gelappten Fruchtkörper. Er hat eine leuchtend gelbe bis goldorangefarbene Farbe, wenn er feucht ist, nimmt bei Nässe eine fettige oder schleimige Textur an und trocknet in Trockenperioden zu einer dünnen, brüchigen, dunkelorangefarbenen Kruste aus.

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Julia Trouin

TaxonomieBiologische Klassifikation, die diese Art im Lebensbaum von Reich bis Gattung einordnet.

StamRang unter dem Reich. Fasst Organismen mit gleichem Grundbauplan zusammen (z.B. Chordata = Wirbeltiere und einige Wirbellose).Basidiomycota
KlasseRang unter dem Stamm. Unterteilung nach strukturellen Merkmalen (z.B. Mammalia, Aves, Reptilia, Insecta).Tremellomycetes
OrdnungRang unter der Klasse. Fasst verwandte Familien mit gemeinsamer Abstammung zusammen (z.B. Carnivora, Primates).Tremellales
FamilieRang unter der Ordnung. Fasst eng verwandte Gattungen zusammen (z.B. Felidae = Katzen, Canidae = Hunde).Tremellaceae
GattungRang direkt über der Art. Das erste Wort des zweiteiligen wissenschaftlichen Namens.Tremella
Taxonomische AutoritätWissenschaftler, der diese Art zuerst formal beschrieben und veröffentlicht hat, gefolgt vom Erscheinungsjahr.Retz., 1769
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Ökologie & StatusWie diese Art lebt: Habitat, Ernährung, Verhalten, Populationsstatus und Rolle in ihrem Ökosystem.

HerkunftOb die Art einheimisch (hier entstanden), endemisch (nur hier vorkommend) oder durch menschliche Aktivität eingeführt wurde.

Heimisch

TrendRichtung der Veränderung der Populationsgröße: zunehmend, stabil, abnehmend oder unbekannt.

Stabil

RollePosition in der Nahrungskette: Produzent, Herbivore, Karnivore, Omnivore, Zersetzer oder Parasit.

Zersetzer

GenießbarkeitOb dieser Pilz essbar, giftig, halluzinogen oder von unbekannter Sicherheit ist. Niemals nur auf Grundlage dieser Daten verzehren.

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HutformForm des Pilzhutes (Pileus): konvex, flach, genabelt, trichterförmig, glockenförmig usw.

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HymenophorSportragende Fläche des Pilzes: Lamellen, Poren, Zähne, Leisten, glatt oder runzelig.

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FruchtzeitJahreszeit, in der sich diese Art typischerweise fortpflanzt oder blüht.

Ganzjährig

SichtungenOb diese Art in den letzten Jahren in Costa Rica in freier Wildbahn beobachtet wurde.

Ja

LebensraumÜberblick über die spezifischen Ökosysteme und Umgebungen, in denen diese Art in Costa Rica vorkommt. Mehrsprachig

Weit verbreitet in gemäßigten und tropischen Regionen. Er wächst auf abgestorbenen oder herabgefallenen Ästen von Laubbäumen und bricht vor allem in regenreichen oder feuchten Perioden aus Rindenritzen hervor.

SubstratDas organische Material oder der Wirtsorganismus, den dieser Pilz besiedelt und abbaut. Mehrsprachig

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VerhaltenMuster der täglichen Aktivität, Bewegung, Territorialnutzung, Nahrungssuche und saisonale Verhaltensänderungen. Mehrsprachig

Er führt ein verborgenes vegetatives Leben im Holz als Parasit auf dem Myzel von Stereum-Arten. Er tritt erst dann in Erscheinung, wenn die Umgebungsfeuchtigkeit das Auftauchen seiner leuchtend gelben, feuchtigkeitsabsorbierenden Fruchtkörper auslöst.

Körpermaße

Länge (cm)

2.0 - 10.0 cm

Hymenium-StrukturenMakrofotografien der sporenerzeugenden Flächen zur Pilzbestimmung.

Keine Bilder der Hymeniumoberfläche verfügbar.

AnpassungenErbliche Merkmale, die das Überleben und die Fortpflanzung der Art in ihrer Umgebung verbessern. Mehrsprachig

Kann extrem austrocknen, schrumpft dabei zu einem unauffälligen Film zusammen und erlangt innerhalb weniger Stunden nach der Feuchtigkeitsaufnahme seine gallertartige Struktur vollständig zurück.
Fungiert als Mykoparasit und entwickelt spezialisierte Schläuche, sogenannte Haustorien, um in das Myzel holzzersetzender Pilze, vor allem der Gattung Stereum, einzudringen und sich davon zu ernähren.

BedrohungenDokumentierte Druckfaktoren, die die Population verringern: Habitatverlust, Jagd, Krankheiten, Klimawandel, invasive Arten. Mehrsprachig

Lebensraumverlust durch Kahlschlag in der Forstwirtschaft, bei dem Totholz und umgestürzte Baumstämme entfernt werden, die lebenswichtige Substrate für diesen Pilz und seine Wirte darstellen.
Schwere, lang anhaltende Dürren infolge des Klimawandels, die die für eine erfolgreiche Sporenproduktion und Vermehrung geeigneten Zeiträume einschränken.

FaktenÜberraschende oder bemerkenswerte Fakten, die das Einzigartige oder ökologisch Bedeutsame dieser Art hervorheben. Mehrsprachig

Obwohl es den Anschein hat, dass er als Zersetzer direkt auf Holz wächst, ist er in Wirklichkeit ein Parasit, der Nährstoffe von einem anderen Pilz stiehlt, der das Holz aktiv abbaut.
Diese Art kann sich sowohl geschlechtlich durch Basidiosporen als auch ungeschlechtlich durch Konidien oder durch die Bildung knospender, hefeähnlicher Zellen vermehren.