Costa Rica Species
Aramides cajaneus
AnimaliaHöchster Rang in der Taxonomie. Fasst alles Leben in Domänen zusammen: Animalia, Plantae, Fungi usw.IUCN LCInternationale Union für die Erhaltung der Natur — weltweite Autorität zum Aussterberisiko von Arten. — Nicht gefährdet — weit verbreitet und häufig; kein unmittelbares Aussterberisiko.In BearbeitungAktueller Stand dieses Eintrags im redaktionellen Überprüfungsablauf. Kürzliche Sichtung

Aramides cajaneus

Cayenneralle

(Statius Müller, 1776)

Texte Mehrsprachig
Eine farbenprächtige Ralle mit grauem Kopf und Hals, kastanienroter Brust, olivgrünem Rücken und auffällig roten, langen Beinen. Hat leuchtend rote Augen.

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Julia Trouin

TaxonomieBiologische Klassifikation, die diese Art im Lebensbaum von Reich bis Gattung einordnet.

StamRang unter dem Reich. Fasst Organismen mit gleichem Grundbauplan zusammen (z.B. Chordata = Wirbeltiere und einige Wirbellose).Chordata
KlasseRang unter dem Stamm. Unterteilung nach strukturellen Merkmalen (z.B. Mammalia, Aves, Reptilia, Insecta).Aves
OrdnungRang unter der Klasse. Fasst verwandte Familien mit gemeinsamer Abstammung zusammen (z.B. Carnivora, Primates).Gruiformes
FamilieRang unter der Ordnung. Fasst eng verwandte Gattungen zusammen (z.B. Felidae = Katzen, Canidae = Hunde).Rallidae
GattungRang direkt über der Art. Das erste Wort des zweiteiligen wissenschaftlichen Namens.Aramides
Taxonomische AutoritätWissenschaftler, der diese Art zuerst formal beschrieben und veröffentlicht hat, gefolgt vom Erscheinungsjahr.(Statius Müller, 1776)
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Ökologie & StatusWie diese Art lebt: Habitat, Ernährung, Verhalten, Populationsstatus und Rolle in ihrem Ökosystem.

HerkunftOb die Art einheimisch (hier entstanden), endemisch (nur hier vorkommend) oder durch menschliche Aktivität eingeführt wurde.

Heimisch

TrendRichtung der Veränderung der Populationsgröße: zunehmend, stabil, abnehmend oder unbekannt.

Stabil

FortpflanzungJahreszeit, in der sich diese Art typischerweise fortpflanzt oder blüht.

Regenzeit

RollePosition in der Nahrungskette: Produzent, Herbivore, Karnivore, Omnivore, Zersetzer oder Parasit.

Allesfresser

SichtungenOb diese Art in den letzten Jahren in Costa Rica in freier Wildbahn beobachtet wurde.

Ja

LebensraumÜberblick über die spezifischen Ökosysteme und Umgebungen, in denen diese Art in Costa Rica vorkommt. Mehrsprachig

Bewohnt dichte Feuchtgebiete, Mangroven, Sumpfwälder und bewachsene Flussufer. Meidet offene Flächen.

VerhaltenMuster der täglichen Aktivität, Bewegung, Territorialnutzung, Nahrungssuche und saisonale Verhaltensänderungen. Mehrsprachig

Läuft bei der Nahrungssuche über Schlammflächen und durchs Unterholz. Flieht bei Gefahr rennend ins Dickicht; fliegt nur selten und schwerfällig.

Soziale AktivitätSozialstruktur: ob die Art einzelgängerisch, paarweise oder in Kolonien lebt; Hierarchie und Kommunikation. Mehrsprachig

Lebt meist in festen Paaren oder kleinen Familienverbänden. Sehr territorial.

ErnährungsgildeWas die Art frisst, wie sie auf Nahrungssuche geht oder jagt, und ihre Rolle als Konsument im Nahrungsnetz. Mehrsprachig

Allesfresser.

Details zur NahrungsketteSpezifische Interaktionen in lokalen Nahrungsnetzen: Beutetiere, Prädatoren, Konkurrenten. Mehrsprachig

Allesfresser. Frisst Krabben, Schnecken, Frösche, Insekten und Beeren. Beute von Kaimanen, Schlangen und Waldkatzen (Ozelot).

FortpflanzungsverhaltenPaarungsstrategien, Balzverhalten, Nist- oder Laichverhalten und elterliche Fürsorge. Mehrsprachig

Monogam. Baut ein Schalennest im dichten Gestrüpp über dem Wasser. 3-7 Eier werden 20 Tage bebrütet. Die schwarzen Küken sind Nestflüchter.

Körpermaße

Länge (cm)

35.0 - 40.0 cm

Gewicht (g)

350 g - 460 g

NachkommenTypische Anzahl von Jungtieren (Lebendgeburten, Eier oder Samen) pro Fortpflanzungsereignis oder Brutsaison.3 - 7
GeschlechtsdimorphismusBeobachtbare körperliche Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen der gleichen Art (Größe, Färbung, Merkmale).Nein

Lebenserwartung

GeschlechtsreifeAlter, in dem das Individuum zum ersten Mal fortpflanzungsfähig wird.

12 - 24 Monate

TragzeitDauer von der Befruchtung bis zur Geburt (Säugetiere) oder zum Schlüpfen (eierlegende Arten).

20

Lebenserwartung GeschätztErwartete Lebensdauer von der Geburt bis zum natürlichen Tod unter Wildbedingungen.
Männchen5 - 10 Jahre
Weibchen5 - 10 Jahre

AnpassungenErbliche Merkmale, die das Überleben und die Fortpflanzung der Art in ihrer Umgebung verbessern. Mehrsprachig

Seitlich stark zusammengedrückter Körper ('schmal wie eine Ralle'), um pfeilschnell durch dichtes Schilf und Unterholz rennen zu können.
Extrem lange, ungeschwimmhäutete Zehen verhindern das Einsinken im weichen Schlamm der Mangroven.

BedrohungenDokumentierte Druckfaktoren, die die Population verringern: Habitatverlust, Jagd, Krankheiten, Klimawandel, invasive Arten. Mehrsprachig

Lebensraumverlust durch Trockenlegung von Feuchtgebieten für die Landwirtschaft und Vernichtung von Mangrovenwäldern.
Als bodenbewohnender Vogel sehr anfällig für streunende Hauskatzen und Hunde in besiedelten Gebieten.

FaktenÜberraschende oder bemerkenswerte Fakten, die das Einzigartige oder ökologisch Bedeutsame dieser Art hervorheben. Mehrsprachig

Ein extrem lauter Vogel: Paare singen oft rhythmische, fast verrückt klingende Duette, besonders in der Dämmerung.
Beim Gehen zuckt der Vogel ständig nervös mit dem kurzen, schwarzen Schwanz auf und ab.