Costa Rica Species
Campephilus guatemalensis
AnimaliaHöchster Rang in der Taxonomie. Fasst alles Leben in Domänen zusammen: Animalia, Plantae, Fungi usw.IUCN LCInternationale Union für die Erhaltung der Natur — weltweite Autorität zum Aussterberisiko von Arten. — Nicht gefährdet — weit verbreitet und häufig; kein unmittelbares Aussterberisiko.In BearbeitungAktueller Stand dieses Eintrags im redaktionellen Überprüfungsablauf. Kürzliche Sichtung

Campephilus guatemalensis

Königsspecht

(Hartlaub, 1844)

Texte Mehrsprachig
Ein sehr großer Specht. Das schwarze Gefieder wird durch zwei weiße Streifen unterbrochen, die sich auf dem Rücken zu einem 'V' vereinen. Hat eine leuchtend rote Haube und einen massiven, elfenbeinfarbenen Meißelschnabel.

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Julia Trouin

TaxonomieBiologische Klassifikation, die diese Art im Lebensbaum von Reich bis Gattung einordnet.

StamRang unter dem Reich. Fasst Organismen mit gleichem Grundbauplan zusammen (z.B. Chordata = Wirbeltiere und einige Wirbellose).Chordata
KlasseRang unter dem Stamm. Unterteilung nach strukturellen Merkmalen (z.B. Mammalia, Aves, Reptilia, Insecta).Aves
OrdnungRang unter der Klasse. Fasst verwandte Familien mit gemeinsamer Abstammung zusammen (z.B. Carnivora, Primates).Piciformes
FamilieRang unter der Ordnung. Fasst eng verwandte Gattungen zusammen (z.B. Felidae = Katzen, Canidae = Hunde).Picidae
GattungRang direkt über der Art. Das erste Wort des zweiteiligen wissenschaftlichen Namens.Campephilus
Taxonomische AutoritätWissenschaftler, der diese Art zuerst formal beschrieben und veröffentlicht hat, gefolgt vom Erscheinungsjahr.(Hartlaub, 1844)
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Ökologie & StatusWie diese Art lebt: Habitat, Ernährung, Verhalten, Populationsstatus und Rolle in ihrem Ökosystem.

HerkunftOb die Art einheimisch (hier entstanden), endemisch (nur hier vorkommend) oder durch menschliche Aktivität eingeführt wurde.

Heimisch

TrendRichtung der Veränderung der Populationsgröße: zunehmend, stabil, abnehmend oder unbekannt.

Abnehmend

FortpflanzungJahreszeit, in der sich diese Art typischerweise fortpflanzt oder blüht.

Trockenzeit

RollePosition in der Nahrungskette: Produzent, Herbivore, Karnivore, Omnivore, Zersetzer oder Parasit.

Insektenfresser

SichtungenOb diese Art in den letzten Jahren in Costa Rica in freier Wildbahn beobachtet wurde.

Ja

LebensraumÜberblick über die spezifischen Ökosysteme und Umgebungen, in denen diese Art in Costa Rica vorkommt. Mehrsprachig

Benötigt ausgedehnte, alte Wälder mit einem hohen Anteil an stehendem Totholz. Lebt in tropischen Regen- und Trockenwäldern des Tieflands.

VerhaltenMuster der täglichen Aktivität, Bewegung, Territorialnutzung, Nahrungssuche und saisonale Verhaltensänderungen. Mehrsprachig

Klettert langsam und methodisch in Spiralen an großen Stämmen hinauf. Seine Arbeit ist laut und hinterlässt völlig entrindete Bäume. Paare halten durch Rufen und Trommeln Kontakt.

Soziale AktivitätSozialstruktur: ob die Art einzelgängerisch, paarweise oder in Kolonien lebt; Hierarchie und Kommunikation. Mehrsprachig

Stark monogam. Das Paar bleibt meist eng beieinander und patrouilliert gemeinsam sein großes Revier.

ErnährungsgildeWas die Art frisst, wie sie auf Nahrungssuche geht oder jagt, und ihre Rolle als Konsument im Nahrungsnetz. Mehrsprachig

Insektenfresser / Holzhacker und Rindenschäler.

Details zur NahrungsketteSpezifische Interaktionen in lokalen Nahrungsnetzen: Beutetiere, Prädatoren, Konkurrenten. Mehrsprachig

Spezialisiert auf holzbohrende Käferlarven, Termiten und Holzameisen. Wichtiger Ökosystem-Ingenieur (baut Höhlen für andere Arten). Feinde sind Schlangen, Affen und große Waldgreifvögel.

FortpflanzungsverhaltenPaarungsstrategien, Balzverhalten, Nist- oder Laichverhalten und elterliche Fürsorge. Mehrsprachig

Monogam. Das Paar zimmert mühsam eine große Höhle mit ovalem Eingangsloch in tote Stämme. 2 weiße Eier werden direkt auf die Holzspäne gelegt. Beide Eltern brüten und füttern.

Körpermaße

Länge (cm)

33.0 - 38.0 cm

Gewicht (g)

200 g - 280 g

NachkommenTypische Anzahl von Jungtieren (Lebendgeburten, Eier oder Samen) pro Fortpflanzungsereignis oder Brutsaison.2 - 2
GeschlechtsdimorphismusBeobachtbare körperliche Unterschiede zwischen Männchen und Weibchen der gleichen Art (Größe, Färbung, Merkmale).Ja

Lebenserwartung

GeschlechtsreifeAlter, in dem das Individuum zum ersten Mal fortpflanzungsfähig wird.

12 - 24 Monate

TragzeitDauer von der Befruchtung bis zur Geburt (Säugetiere) oder zum Schlüpfen (eierlegende Arten).

14 - 16

Lebenserwartung GeschätztErwartete Lebensdauer von der Geburt bis zum natürlichen Tod unter Wildbedingungen.
Männchen7 - 12 Jahre
Weibchen7 - 12 Jahre

GeschlechtsdimorphismusPhysische Unterschiede in Größe, Färbung oder Morphologie zwischen Männchen und Weibchen.

Männchen Mehrsprachig

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Weibchen Mehrsprachig

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AnpassungenErbliche Merkmale, die das Überleben und die Fortpflanzung der Art in ihrer Umgebung verbessern. Mehrsprachig

Doppelschlag-Trommeln (Double-knock): Zur Revierabgrenzung schlägt er nicht melodisch, sondern erzeugt einen extrem lauten, blitzschnellen Doppelschlag auf hohlem Holz, der kilometerweit hallt.
Stoßdämpfer-Schädel und Stativschwanz: Spezielle Schädelknochen dämpfen die massiven Schläge. Der extrem steife Schwanz dient als drittes Standbein an senkrechten Stämmen.

BedrohungenDokumentierte Druckfaktoren, die die Population verringern: Habitatverlust, Jagd, Krankheiten, Klimawandel, invasive Arten. Mehrsprachig

Verlust alter Bäume: Da sie ihre großen Bruthöhlen in altes oder totes Holz zimmern und dort nach großen Käferlarven suchen, ist das 'Aufräumen' von Wäldern für sie fatal.
Waldfragmentierung: Als sehr große Vögel benötigen sie riesige Reviere. Zerstückelte Wälder bieten nicht genug Nahrung.

FaktenÜberraschende oder bemerkenswerte Fakten, die das Einzigartige oder ökologisch Bedeutsame dieser Art hervorheben. Mehrsprachig

Der Cousin des Elfenbeinspechts: Gehört zur selben Gattung wie der vermutlich ausgestorbene nordamerikanische Elfenbeinspecht und der mexikanische Kaiserspecht.
Schäl-Technik: Statt tiefe Löcher zu bohren, löst er mit seitlichen Meißelschlägen riesige Rindenstücke vom Baumstamm, um an darunter liegende Insektenkolonien zu gelangen.